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"Halleluja" aus 150 Kehlen

10.12.2007

Was der große Weihnachtsbaum für die Innenstadt ist, ist der "Große Chor" für die Konzertbühnen: 150 Sänger aus vier Chören stimmten am Sonntag das "Weihnachtliche Chorkonzert 2007" in der Westfalenhalle an.

Auch diesseits der Bühne der Halle 3A waren freie Plätze rar, als Polizeichor, Männergesangverein und Kammerchor zum festlichen Auftakt ansetzten: "Singt dem Herrn" bot der reich geschmückten, in Rot und Gold leuchtenden Bühne ihr musikalisches Pendant. Das "Festorchester" (Leitung: Werner Seiss) begleitete das Konzert.

Auch allein stimmgewaltig, begann der Kammerchor seinen Solopart mit "Die Himmel erzählen" aus Haydns "Schöpfung"-Oratorium. Gut verständlich, mit ausgewogenen Stimmen und genauer Dosierung von Ausdruck und Lautstärke meisterten die Sänger (Leitung: Margitta Grunwald) ihr Programm.

Der Männerchor antwortete mit einem modernen, rhythmisch aufgepeppten "Tochter Zion" und dem schmissig intonierten "O Heilige Nacht".

Der zweite Teil des dreistündigen Programms gehörte zunächst dem Kinderchor "Wolkenkinder". Mit Melodien wie "Vom Himmel hoch, oh Englein kommt" und viel jungem Charme war das Publikum schnell erobert. Leiterin Kirsten Wolke setzte außerdem mit menschlichen Pyramiden zum Schlussakkord von "...denn es ist Weihnachtszeit" und dem Riesenmodell des Weihnachtskometen am Ende des "Abendsegens" für gefeierte Show-Akzente.

Auf ein flottes Weihnachts-Medley des Männerchores folgte noch einmal der Kammerchor. Der besinnliche Gospel "Born in Nazareth" hob den natürlichen, sehr akzentuierten Tenor von Solist Martin Grobe hervor.

Zum Finale wurde es noch mal richtig eng auf der Bühne: "Lobt den Herrn der Welt" erklang mit voller Stimmgewalt. Nach einem mit dem Publikum gemeinsam gesungenen "O du fröhliche" krönte Händels "Halleluja" einen prunkvollen Konzertsonntag. tag

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