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Handwerkskammer Dortmund wählt neue Spitze

Berthold Schröder neuer Präsident

Die knapp 20.000 Handwerksbetriebe der Region Dortmund haben einen neue Führung: Der Hammer Zimmerermeister Berthold Schröder ist am Donnerstag zum neuen Präsidenten der Handwerkskammer Dortmund gewählt worden. Bei seinen Stellvertretern gibt es eine Premiere.

DORTMUND

27.11.2014
Handwerkskammer Dortmund wählt neue Spitze

Die neue Spitze der Handwerkskammer Dortmund (von links): Präsident Berthold Schröder und seine beiden Vizes Kerstin Veix und Klaus Feuler.

Die Vollversammlung der Handwerkskammer (HWK) wählte Schröder einstimmig mit 49 Stimmen zum Präsidenten. Damit steht der Unternehmer aus Hamm in den kommenden fünf Jahren an der Spitze des Präsidiums. Er folgt Otto Kentzler, der dieses Amt insgesamt 20 Jahre bekleidet hatte. Schröder gehört seit zehn Jahren der Vollversammlung und dem Vorstand der HWK Dortmund an; seit 2009 war er auch Vize-Präsident der Arbeitgeberseite der Dortmunder Kammer. Die Bochumer Unternehmerin Kerstin Feix (47) ist zur Vize-Präsidentin der Arbeitgeberseite gewählt worden. Sie ist die erste Frau im Präsidium der HWK Dortmund. Kraftfahrzeugelektrikermeister Klaus Feuler (65) aus Fröndenberg wurde einstimmig wiedergewählt als Vize-Präsident der Arbeitnehmerseite. Er ist seit 30 Jahren in diesem Amt aktiv und vertritt seit 2005 als Vize-Präsident des Deutschen Handwerkskammertags auch bundesweit die Arbeitnehmer-Interessen.

Schröder dankte seinem Amtsvorgänger, der auch neun Jahre (2005-2013) lang deutscher Handwerkspräsident gewesen war, für dessen weit reichendes Engagement. „Otto Kentzler hat für das Handwerk hervorragende Arbeit geleistet. Vieles von dem, was er angestoßen hat, können und werden wir fortführen.“ Der neue Kammer-Präsident, der seit 1991 Geschäftsführer der 1924 gegründeten Familienfirma "Georg Schröder Schreinerei und Holzbau GmbH" ist, will sich vor allem auf die Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung für das Handwerk konzentrieren. Ebenso sollen möglichst flächendeckende Kooperationen mit Hochschulen und Fachhochschulen im Kammerbezirk angestrebt werden, gerade auch mit Blick auf leistungsstarke Fachkräfte.

Die Vollversammlung der HWK Dortmund ist die Basis der Selbstverwaltung: 51 Vertreter aus dem gesamten Handwerk des Dortmunder Kammerbezirks regeln die Angelegenheiten der aktuell rund 19.840 HWK-Mitgliedsbetriebe mit über 127.000 Beschäftigten und etwa 11.400 Auszubildenden.

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