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Heimkinder aus Kenia tanzen für ihre Dortmunder Partnerschule

Mallinckrodt-Gymnasium

Rhythmisches Trommeln, akrobatische Verrenkungen und geballte Lebensenergie: In der Aula des Mallinckrodt-Gymnasiums hat am Montag kenianische Kultur Einzug gehalten. Neben Unterhaltung geht es dabei auch um kulturellen Austausch zwischen Dortmunder Schülern und Heimkindern aus Nairobi.

DORTMUND

von Von Lara Eckstein

, 20.06.2012
Heimkinder aus Kenia tanzen für ihre Dortmunder Partnerschule

Ein Stück kenianische Kultur im Mallinckrodt-Gymnasium: Diese Heimkinder tanzten für ihre Partnerschule und tauschen sich mit ihren Dortmunder Gastgebern aus.

Die Tanz-Aufführung war der Auftakt zu einem kulturellen Austausch zwischen Heimkindern aus Nairobi und Dortmunder Schülern. Die zehn afrikanischen Mädchen und Jungen, die hier in Deutschland so selbstbewusst ihre Tanzkünste präsentieren, mussten früher im Slum leben, ohne Familie, ohne Dach über dem Kopf. Im Kinderheim „Shangilia“ können sie kostenlos wohnen, zur Schule gehen und eine Ausbildung machen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Besuch aus Kenia im Mallinckrodt-Gymnasium

Ehemalige Straßenkinder aus Nairobi besuchten am Montag das Mallinckrodt-Gymnasium. Die zehn Mädchen und Jungen begeisterten das Publikum in ihrer Partnerschule, denn sie führten Tänze auf, trommelten und fuhren Einrad.
18.06.2012
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Das Mallinckrodt-Gymnasium unterstützt das Heim "Shangilia" seit drei Jahren mit Spenden.© Foto: Dan Laryea
Geballte Lebensenergie ist in der Aula zu spüren.© Foto: Dan Laryea
Tanz-Auftritte stärken das Selbstbewusstsein der ehemaligen Straßenkinder.© Foto: Dan Laryea
Die Schüler des Mallinckrodt-Gymnasiums lernen ein Stück kenianische Kultur kennen.© Foto: Dan Laryea
Der Besuch aus Kenia zeigt Akrobatik auf Einrädern im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Früher mussten die zehn Mädchen und Jungen in Slums leben. Heute haben sie im Kinderheim "Shangilia" ein Zuhause.© Foto: Dan Laryea
Hier sehen Sie weitere Eindrücke des Besuchs aus Nairobi.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea
Weitere Eindrücke von der Tanz-Aufführung im Mallinckrodt-Gymnasium.© Foto: Dan Laryea

 Das Mallinckrodt-Gymnasium unterstützt „Shangilia“ seit drei Jahren mit Spenden. Eine ehemalige Schülerin, Soli Dreckmann, hat den Kontakt vermittelt. Die Frau des Auslandskorrespondenten Hans-Josef Dreckmann hat die Armut in Kenia mit eigenen Augen gesehen. „Ich wollte den Kindern helfen, aber dafür brauchte ich Unterstützung“, erzählt die gebürtige Dortmunderin. „Da ist mir meine ehemalige Schule eingefallen.“

 In dieser Woche sind die zehn Tanzkünstler bei ihrer Partnerschule zu Besuch. Sie übernachten bei den Gymnasiasten, kochen und musizieren mit ihnen und führen ihre Akrobatik auf.Die Tanz-Auftritte sind fester Bestandteil der Ausbildung bei „Shangilia“: „Die Kinder haben schon viel Leid und Demütigung erlebt“, erzählt Heimleiter Japheth Njenga. „Wenn sie tanzen, stehen sie im Mittelpunkt und bekommen Applaus – das gibt ihnen Selbstbewusstsein!“

 Schulleiter Christoph Weishaupt ist überzeugt, dass auch seine Schüler von dem Projekt profitieren: „Die Kinder lernen eine fremde Kultur kennen und schließen neue Freundschaften“, sagt er. Wer dabei Geldnehmer sei und wer der Geber, sei für die Kinder unwichtig. 

Das Projekt
Das Projekt „Shangilia“ („Freu dich“) wurde 1994 gegründet. Zur Zeit werden 283 Kinder betreut. Der Verein „Shangilia Deutschland e.V.“ unterstützt das Projekt finanziell.

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