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Hier können Eltern "fit fürs Baby" werden

11.12.2007

Auf eine 30-jährige Erfahrung ihrer Arbeit mit den Frauen und Paaren blicken die Beraterinnen der katholischen Schwangerschaftsberatungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen (SFK) Dortmund-Hörde zurück. Unter Weihbischof Manfred Grothe feierten sie ihr Jubiläum mit einem Dankgottesdienst in der Propsteikirche.

Claudia Middendorf, die Vorsitzende des Vereins, sowie die Geschäftsführerin Susanne Smolen, führten durch die Feier, in der u. a. die drei Beraterinnen Bärbel Pielsticker, Elisabeth Humpert und Svenja Ross ihre Arbeit vorstellten. Die Chronologie ließ drei Jahrzehnte Revue passieren und schaffte einen Eindruck, wie vielfältig die Anforderungen an die Beraterinnen waren. Immerhin halfen sie in den letzten drei Jahrzehnten 23 600 Menschen, die sich bewusst für eine Beratung beim SKF entschieden hatten.

941 kamen letztes Jahr

Ein paar Zahlen aus dem vergangenen Jahr: 2006 wurden 4773 Kinder in Dortmund geboren, 941 Menschen suchten die katholische Beratungsstelle auf, von denen 620 zum ersten Mal den SKF im Katholischen Centrum des Propsteihofes besuchten. Die Schwangeren waren im Alter von 16 bis 47 Jahren. Frauen zwischen 18 und 34 besuchten am häufigsten die Beratungsstelle.

Existentielle Ängste

Die allgemeine Arbeit in der SKF-Beratung umfasst Themen wie die Auseinandersetzung mit der neuen Lebenssituation, aufkeimende Ängste vor der Verantwortung für einen anderen Menschen, existentielle Sorgen, Arbeitslosigkeit, familiäre Krisen, Veränderungen der Lebensplanung, Abbruch von Schule oder Ausbildung, Trennung vom Partner sowie die Entwicklung der eigenen persönlichen Reife.

Hinzu kommt die Beratung von psychisch instabilen Menschen, wie Prostituierte, Drogenabhängige, Substituierte und Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Besonderes Augenmerk ließen die Beraterinnen dem Projekt "Fit fürs Baby" zukommen, welches seit Oktober 2006 werdende Eltern vorgeburtlich in Kursen auf das Leben mit dem Kind vorbereiten soll. Für Familien, die ein behindertes Kind erwarten oder ihr Kind durch eine Fehl- oder Totgeburt verloren haben, besteht die Möglichkeit, durch die Beratung ihre Trauer zu verarbeiten.

Die Katholische Schwangerschaftsberatungsstelle ist erreichbar unter Tel. 18 48-220.

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