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Hörde trauert um Schwester Melita

31.08.2008

Hörde Eine Hörder Institution, von manchen auch "Hörder Urgestein" genannt, ist am 28. August in Bad Lippspringe gestorben. Die am 27. November 1927 als Gertrud Linke Geborene trug im Orden der Vincentinerinnen den Namen Schwester Maria Melita.

Schwester Melita wirkte im Hörder St. Josefs-Hospital viele Jahre an der Pforte und in der Aufnahme. In dieser Schlüsselposition fühlte sie sich besonders wohl. Sie sah, hörte und wusste alles. Nicht nur beim Personal und bei den Patienten war sie über 40 Jahre ein fester Begriff, auch Hörder Politiker bekamen gelegentlich ihren resoluten Einsatz zu spüren, wenn sie zum Wohle anderer etwas durchsetzen wollte. Am 1. Mai 2006 konnte Schwester Melita ihr goldenes Ordensjubiläum begehen. Die feierliche Verabschiedung aus dem St. Josefs-Hospital, zusammen mit Schwester Norbertine, war am 12. Februar 2007. Der Fortgang fiel beiden nicht leicht.

Schwester Melita hat in Hörde viele nachhaltige Spuren hinterlassen. Gern hätten die Hörder die beliebte Schwester auf der neu gestalteten Schwesterngruft bestattet. Sie wird jedoch auf dem Friedhof des Ordens in Bad Lippspringe am 2. September ihre letzte Ruhe finden. WG

Die Gemeinde St. Clara erinnert heute um 18 Uhr in der Stiftskirche an Schwester Melita.

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