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Hygiene ist großes Thema

Dortmunder Krankenhäuser

Das Thema Hygiene ist an den 15 Dortmunder Krankenhäusern ein wichtiges Thema – nicht erst seit dem Tod von drei Säuglingen an der Uni-Klinik Mainz.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 26.08.2010
Hygiene ist großes Thema

Marion Matthies hält ihre Hände in eine von drei Lichtboxen am JoHo. Das UV-Licht macht Keime sichtbar.

„Gerade bei den immungeschwächten, onkologischen Patienten ist die Hygiene immer ein Thema. Da kann man gar nicht genug tun“, sagt Günther Nierhoff, Geschäftsführer der Kath. St. Johannes Gesellschaft Dortmund. Kritisch sieht er, dass nach den Vorfällen in Mainz „jeder Abgeordnete meint, sich zu dem Thema äußern zu müssen“.

Bereits seit zwei Jahren gibt es im St. Johannes-Hospital so genannte Lichtboxen. „Wir wollen damit den Mitarbeitern plastisch vor Augen führen, dass selbst nach dem Händewaschen noch Keime an den Händen zu finden sind“, so Nierhoff. Die Mitarbeiter halten ihre Hände unter ultraviolettes Licht, das die Keime sichtbar macht. Dadurch sollen die Beschäftigten dazu angeregt werden, zum Desinfektionsmittel zu greifen.

Darüber hinaus plant das JoHo Ende September eine große Aktion rund ums Händewaschen – lange vor den Mainz-Vorkommnissen geplant, wie Nierhoff betont. In Sachen Hygiene kontrolliert auch das Gesundheitsamt die Krankenhäuser, sieht aber durchaus Verbesserungsbedarf.

  • Weitere Infos finden Sie in der Donnerstag-Ausgabe (26.8.) der Dortmunder Ruhr Nachrichten.
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