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Im gleichen Boot wie ManU?

18.12.2007

Als der Fünfjahresvertrag abgeschlossen wurde, hatte man gehofft, mittelfristig an die Glanzzeiten der Partnerschaft aus den 90er Jahren anknüpfen zu können. Aus "alter Verbundenheit" war man damals bereit, dem kurz vor dem wirtschaftlichen Kollaps stehenden BVB einen "Freundschaftsdienst" zu leisten. Statt jährlicher Zahlungen gab es 2003 35 Millionen auf einen Schlag. Und das sogar vor Vertragsbeginn.

Borussia Dortmund kam seit 2005 aber nie über Rang sieben hinaus, ist derzeit sogar auf Platz zehn abgestürzt. Keine leichte Verhandlungsposition für den BVB und Vermarkter Sportfive. Es liegt auf der Hand, dass sieben Millionen pro Jahr in Zukunft unrealistisch erscheinen.

In die Waagschale werfen können sie, dass die Marke BVB eine große Strahlkraft hat, die Fans und Sponsoren trotz europäischer Abstinenz und zahlreichen Folter-Fußballspielen anzieht wie ein Magnet. Aber ob Borussia Dortmund auch nach 2009 bei Nike im gleichen Boot sitzen wird wie Manchester United, Inter Mailand und der FC Barcelona? Noch sei nichts entschieden, heißt es von beiden Seiten.

Wortkarg präsentierte sich auch Oliver Mintzlaff. Der Puma-Chef der Abteilung Sport-Sponsoring sagt: "Der BVB hat eine tolle Fan-Kultur und eine einmalige Tradition." Borussia Dortmund wäre neben dem VfB Stuttgart der zweite Bundesligist, den der weltweit drittgrößte Sportartikel-Hersteller ausrüsten würde. cb

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