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JVA-Häftling verlängerte Urlaub auf eigene Faust

Mit Haftbefehl gesucht

Ein 21-Jähriger aus der JVA Heinsberg ist während seines Hafturlaubs untergetaucht. Seit Oktober suchte die JVA diesen Mann. Dienstagabend stellte er sich Beamten am Hauptbahnhof - mit einer äußerst ungewöhnlichen Erklärung.

DORTMUND

, 05.11.2014
JVA-Häftling verlängerte Urlaub auf eigene Faust

Ein Bundespolizist vor dem Hauptbahnhof.

Wegen Sachbeschädigung und Raub war der 21-Jährige im Januar 2013 vom Amtsgericht Neuss zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Seitdem saß der Mann laut Polizei in der Jugendvollzugsanstalt in Heinsberg bei Erkelenz. Im Oktober wurde ihm ein Hafturlaub gewährt - zurück in die JVA kehrte er nach Angaben der Polizei aber nicht.

Am 20. Oktober ließ die JVA den untergetauchten Häftling mit einem Haftbefehl suchen - aber von dem Mann fehlte jede Spur. Am Dienstagabend dann stand der Häftling plötzlich bei den Beamten der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof vor der Tür - mit einer ungewöhnlichen Erklärung: "Jetzt habe ich meine privaten Angelegenheiten geklärt. Ich werde gesucht, Sie können mich festnehmen." Weitere Infos gab er den Beamten nicht.

Der Mann sitzt nun in der JVA Iserlohn. Von seiner dreijährigen Freiheitsstrafe muss er dort noch 414 Tage absitzen, so die Polizei. In den Genuss von Hafturlaub wird der Mann, wie die Beamten vermuten, so schnell nicht mehr kommen.

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