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Jazz vor historischer Kulisse

EVING Großer Andrang herrschte beim Jazz-Frühschoppen des Geschichts- und Kulturvereins am Nollendorfplatz. Mit verschiedenen Kompositionen sorgten das Katja-Gutowski- Quartett und Jochen Schrumpf für beste Unterhaltung beim Publikum.

04.08.2008

"Diese Jazz-Veranstaltungen machen wir schon seit einigen Jahren, und sie kommen immer wieder gut bei den Besuchern an", freute sich Ulrich Kneisel vom Geschichts- und Kulturverein.

Doch nicht nur der große Zuspruch für den traditionellen Frühschoppen stimmte den ersten Vorsitzenden zufrieden. Auch das Geschehen rund um den mittlerweile 50 Mitglieder zählenden Verein trug einen erheblichen Teil zu Kneisels guter Laune bei.

Multifunktionsgebäude

So ist man beim Geschichtsverein überglücklich und äußerst dankbar, dass man mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz ein so historisches Bauwerk als Vereinsheim nutzen kann. "Wir wollen die Geschichte des Stadtteils aufarbeiten. Da passt das Haus hier in der alten Bergarbeitersiedlung natürlich hervorragend", erklärte der Vorsitzende.

Zu Zeiten des Bergbaus habe nämlich das alte Gebäude als multifunktionale Einrichtung gedient: Vom Kindergarten über eine Bibliothek bis hin zur Badeanstalt stellte es den Mittelpunkt der betrieblichen Fürsorge dar.

Sogar eine Haushaltsschule, in der junge Frauen alles zum Thema Kochen, Putzen und Gartenarbeit erlernen konnten, habe es hier einmal gegeben. Mit verschiedenen Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen und auch Ortsbegehungen ist man beim Geschichts- und Kulturverein stets bemüht, allen Interessierten ein Stück Ortsgeschichte zu vermitteln. Veranstaltungen wie der Jazz-Frühschoppen dienen da als willkommene Abwechslung. Hierzu könnten die "Heimatforscher" beim Geschichtsverein jedoch noch weitere tatkräftige Unterstützung gebrauchen.

Verstärkung gesucht

"So eine Vorbereitung geht ganz schön auf die Knochen. Es wäre nicht schlecht, wenn wir bald auch mal wieder einige jüngere Mitglieder bei uns begrüßen dürften", so Kneisel weiter. FeP

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