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Jugendfeuerwehrtag: Nachwuchs zeigte, was in ihnen steckt

DORTMUND Beim Jugendfeuerwehrtag am Samstag im Fredenbaumpark zeigten die Nachwuchsbrandbekämpfer, was sie drauf haben. Rund 150 Mitglieder der 14 Dortmunder Jugendfeuerwehren waren gekommen

von Von Johannes Franz

, 24.08.2008
Jugendfeuerwehrtag: Nachwuchs zeigte, was in ihnen steckt

Schlauchboot-Fahren gehörte zu den Aktivitäten beim Jugendfeuerwehrtag.

„Man sieht die Feuerwehr in Film und Fernsehen. Das wirkt sehr spannend, und das will man selbst kennen lernen.“ So wie Tim Schröder geht es vielen Jungen und auch Mädchen in seinem Alter. Um die Arbeit der Brandbekämpfer hautnah miterleben zu können, ist der 15-Jährige schon seit Jahren bei der Jugendfeuerwehr. Und konnte seine bisherige Erfahrung beim Jugendfeuerwehrtag im Fredenbaumpark am Samstag unter Beweis stellen. Um Spaß zu haben, Erfahrungen auszutauschen, aber auch, um die Fähigkeiten zu messen. Es gab Staffelläufe, Schlauchbootrennen und Schnelligkeitstests. Dafür mussten zum Beispiel C-Löschschläuche hintereinander aufgerollt werden. „Solche Prüfungen sind nur in der Gruppe zu schaffen, das ist nichts für Einzelkämpfer“, so Ralf Hellmann, Stadtjugendwart der Feuerwehr Dortmund.260 Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr 260 Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren gehören zur Jugendfeuerwehr, „50 davon sind Mädchen“, betont Hellmann. „Mit beiden Zahlen liegt Dortmund dabei recht hoch, gemessen an den Durchschnittszahlen in Nordrhein-Westfalen.“ Und eine große Anzahl möchte im Erwachsenenalter zur Freiwilligen, nicht wenige sogar zur Berufsfeuerwehr. Das gilt auch für die Gruppe um Tim Schröder. Auf die Frage, wer denn später weitermachen möchte, gehen alle Hände nach oben. Und Tim will aus seinem Hobby seinen Beruf machen. Auch auf die notwendige handwerkliche Ausbildung hat er sich schon festgelegt. „Etwas im sanitären Bereich.“ Keine schlechte Wahl bei der steigenden Zahl der Unwetter.Spielerische Stimmung am Fredenbaumpark genießen Zunächst einmal genossen die Jugendlichen aber im Fredenbaumpark die lockere und spielerische Stimmung sowie die großzügige Versorgung durch das technische Hilfswerk. Immerhin dauert es nicht mehr viele Jahre, dann wird es bei so manchen echten Einsätzen für sehr viele von ihnen ernst. Das haben sie sich dann schließlich selbst ausgesucht. 

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