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Jugendliche Diebe bestehlen ihre Opfer gleich zweimal

Hilfe vorgetäuscht

Dreister Diebstahl: Als einer 22-Jährigen in der Nacht zu Sonntag vor einer Gaststätte übel wurde, boten vier Jugendliche ihre Hilfe an - und stahlen ihre Geldbörse. Als der Freund des Opfers Hilfe rufen wollten, entrissen die Jungen ihm auch noch das Handy. Doch dann liefen sie der Polizei direkt in die Arme.

DORTMUND

09.11.2014

Zivil-Beamte waren am frühen Sonntagmorgen (9. November) gegen 3 Uhr in der Dortmunder Innenstadt unterwegs. Am Bissenkamp rannten ihnen vier Jugendliche entgegen, die sich mehrfach nach hinten umschauten. Die Einsatzkräfte verfolgten die Jugendlichen in Richtung Hansaplatz. Kurz versteckten sich die Vier hinter einem Baucontainer, liefen dann aber weiter zur Hansastraße, wo sie schließlich von den Beamten angehalten wurden.

  Die vier Dortmunder im Alter zwischen 15 und 19 Jahren gaben an, nur aus Vergnügen gelaufen zu sein. Hinter dem Container fanden die Beamten jedoch eine Soft-Air-Waffe und ein Handy. Die Jugendlichen stritten ab, etwas mit den Gegenständen zu tun haben. Kurzerhand riefen die Polizisten aus dem Telefonbuch des Handys den Eintrag "Muttern" an. Mit Erfolg: Die Mutter des zweiten Opfers gab an, ihr Sohn würde sich in einer Gaststätte in der Dortmunder Innenstadt aufhalten. Der 21-Jährige erwartete die Beamten bereits.

Dann erzählte er den Tathergang: Er war mit seiner 22 Jahre alten Freundin in einer nahen Gaststätte, als ihr übel wurde. Die beiden gingen an die frische Luft. Vier Jugendliche täuschten vor, der Frau helfen zu wollen - flüchteten jedoch mit ihrer Geldbörse. Als der Dortmunder den Diebstahl bemerkte und die Polizei anrufen wollte, kam die Vierer-Gruppe erneut um die Ecke und entriss ihm das Handy. Die Opfer erkannten die Festgenommenen eindeutig als Täter wieder.

Zwei Festgenommen wurden wieder freigelassen, der 17- und ein 19-Jährige werden aber dem Haftrichter vorgeführt. Sie sind bereits polizeilich bekannt - der 17 Jahre alte Dortmunder ist erst vor drei Wochen aus der Haft entlassen worden.

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