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Jung und Alt spielen "Hand in Hand"

04.12.2007

Hombruch Man nehme zwei sympathische Senioren, einen Haufen alt bekannter Brettspiele und füge eine Truppe wissenshungrige und spielbegeisterte Schulkinder hinzu - schon ist ein besonderes Spielererlebnis perfekt.

So geschehen im Stadtbezirk Hombruch. Zusammen mit dem Familienbüro hat das Seniorenbüro ein Pilot-Projekt ins Leben gerufen. "Hand in Hand" heißt es und soll Senioren und Schulkindern den Umgang miteinander erleichtern.

In diesem Falle sind es die Grundschulkinder der Harkort-Grundschule (aus dem offenen Ganztag) und Senioren aus der AWO-Begegnungsstätte an der Tetschener Straße. Einmal in der Woche zieht es Jung und Alt für eine Stunde an den Spieltisch. Immer dienstags von 14 bis 15 Uhr wird gezockt was das Zeug hält. "Die Zielsetzung ist es, das gegenseitige Verständnis der Generationen zu fördern, Fähigkeiten zu erhalten und an nachfolgende Generationen weiter zu geben", erläutert Marion Reichenberger vom Familienbüro das Projekt, das bei Erfolg noch ausgeweitet werden soll. "Wir möchten noch mehr Schulen und Begegnungsstätten im Stadtbezirk einbeziehen."

Und dass die Sache ein Erfolg wird, daran lässt sich im Moment nicht rütteln. Denn die älteren Semester aus den Reihen der AWO, Hannelore Cordes und Karl-Heinz Bohnhof, die sich für die "Spielstunde" gemeldet haben, sind bei den Kindern äußerst beliebt. "Die geben wir gar nicht mehr ab", so Sylvia Zimmermann-Budniak, Schulleiterin der Harkort-Grundschule, "die Kinder freuen sich richtig auf die Spielnachmittage." Und Tatjana, die gerade zusammen mit ihrer Freundin Michelle versucht, Hannelore Cordes im Mensch-Ärgere-Dich-Nicht aus dem Rennen zu werfen, fügt mit ernstem Gesicht an: "Das ist gar nicht so einfach. Die spielen schon richtig gut, die älteren Leute." jöb

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