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Junge Räuber haben die Beute schon komplett verprasst

Geldbote überfallen

Sie sind erst Anfang 20 – und schon Schwerverbrecher. In Dortmund hat am Donnerstag der Prozess gegen zwei junge Männer begonnen, die gleich vier Raubüberfälle verübt haben. In Dortmund überfielen sie einen Edeka-Geldboten.

DORTMUND

von Von Jörn Hartwich

, 31.05.2012

Eine Sause nach Hamburg, Möbel für die Freundin, ein Auto und offene Rechnungen: Die Beute von fast 20.000 Euro wurde mit vollen Händen ausgegeben. „Da ist alles weg“, sagte einer der Angeklagten zum Prozessauftakt vor der 31. Strafkammer des Dortmunder Landgerichts.

In Dortmund hatten sie dem Geldboten eines Edeka-Marktes am Brakeler Hellweg aufgelauert. Der Mann wurde mit einer Softairpistole bedroht, dann ausgeraubt. Den Tipp hatten sie von einer ihrer Freundinnen bekommen, die damals in dem Supermarkt ein Praktikum machte. Sie hatte die Angeklagten per Handy informiert. „Der Bote ist jetzt unterwegs.“ So oder so ähnlich soll ihre Meldung damals gelautet haben. Eine ähnliche Tat passierte in Unna. Dort wurde der Chef eines Rewe-Marktes überfallen. Ebenfalls auf dem Weg zur Bank. Zwei weitere Tatorte waren zwei Tankstellen. Zum Prozessauftakt haben beide Angeklagten umfassende Geständnisse abgelegt.

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