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Kam es nach dem Online-Flirt zu einer Vergewaltigung im Wald?

Vergewaltigungs-Prozess

Drogengeschäfte, Diebstahl und die Vergewaltigung einer Frau nach einem Online-Flirt: Die Liste der Vorwürfe gegen einen 31-jährigen Mann aus Dortmund sind lang.

Dortmund

, 12.07.2018

Die schwerwiegendste Tat soll sich am 29. September 2017 ereignet haben. Laut Anklage hatte sich der Dortmunder in einem Online-Chat mit einer Frau verabredet. Als Treffpunkt wurde ein Waldstück in Kurl abgemacht. Es war offenbar beiden klar, dass es bei dem Treffen zu sexuellen Handlungen kommen würde.

Die Staatsanwaltschaft ist jedoch davon überzeugt, dass die Stimmung bei der Frau spätestens in dem Moment kippte, als der Angeklagte im Wald Drogen genommen haben soll. Angeblich wollte sie daraufhin zurück zu ihrem Auto gehen, wurde jedoch von dem 31-Jährigen aufgehalten. Der Dortmunder soll sie überwältigt und ihr die Augen verbunden haben. Mit Schlägen gegen die Beine und den Oberkörper und einem vorgehaltenen Klappmesser brach er dann laut Anklage ihren Widerstand.

In dem Prozess wird darüber hinaus wegen weiterer Vorwürfe verhandelt. Bei einem Ladendiebstahl in einem Real-Supermarkt soll der Dortmunder im Januar 2018 Waren im wert von mehr als 1000 Euro gestohlen haben. Außerdem werden ihm vier Fälle des Drogenhandels zur Last gelegt. Amphetamin, Heroin und Marihuana sollen durch die Hände des mutmaßlichen Kleindealers gegangen sein.

Zu den Drogen-Vorwürfen wollte sich der Angeklagte am Mittwoch vor Gericht nicht äußern. Auch seine Verlobte machte von ihrem Recht Gebrauch, als Zeugin schweigen zu dürfen.

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