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Kanitz für Laschet als CDU-Vorsitz

Landesvorsitz

Im Machtkampf um den Landesvorsitz bei der NRW-CDU zwischen Ex-Integrationsminister Armin Laschet und Bundesumweltminister Norberg Röttgen hat sich der Dortmunder Kreisvorsitzende Steffen Kanitz indirekt für Laschet ausgesprochen.

DORTMUND

von Von Gaby Kolle

, 17.08.2010

Aus Sicht von Kanitz ist es gut, dass die CDU in NRW die Auswahl habe. Doch unabhängig von der Person sei es von Vorteil, „wenn der Vorsitzende seine Arbeitsschwerpunkte in NRW hat“. Mit Laschet, Generalsekretär Andreas Krautscheid und Fraktionschef Karl-Josef Laumann verfügten die Christdemokraten in Düsseldorf „über ein starkes Trio“.

Die Partei von Berlin aus zu führen, sei dagegen schwieriger, so Kanitz. Beide Kandidaten – Laschet und Röttgen – sind nach Meinung des Dortmunder Kreisvorsitzenden kompetent, „beide können der Union Profil verleihen“. Er sehe es nicht so, dass Laschet mit seiner Kandidatur vorgeprescht sei, verteidigt Kanitz den Bewerber gegen entsprechende Vorwürfe. „Laschet hat allen Kreisvorsitzenden den Vorschlag unterbreitet, sich und sein Konzept vorzustellen.“ Dieses Angebot, so Kanitz, werde die Dortmunder CDU wahrnehmen, ein Termin sei aber noch nicht gefunden. Der Fahrplan ist dicht gedrängt. Wie berichtet, müssen sich andere Bewerber – außer Röttgen ist aber niemand in Aussicht – bis zum 30. August erklären.

Bleibt es bei der Einzelkandidatur Laschets, wird es im September acht Regionalkonferenzen geben, für die Dortmunder am 8. September. Anfang Oktober wäre dann ein Landesparteitag geplant. Tritt aber Röttgen ebenfalls an, verschiebt sich der Zeitplan. Dann gäbe es im Oktober eine „Pro-Forma-Mitgliederbefragung“, so Kanitz: „Das halte ich für Blödsinn.“ Der Landesparteitag wäre dann erst am 6.November.

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