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"Karibischer Sommer" lockte in Westfalenpark

DORTMUND Karibik-Flair statt Dolce Vita im Westfalenpark, oder: Manchmal muss was Neues her. Statt der "Italienischen Nacht" feierten mehrere tausend Besucher Samstagabend die Premiere des "Caribbean Summer".

von Von Julia Gaß

, 06.07.2008
"Karibischer Sommer" lockte in Westfalenpark

Aus den USA waren "Delaware Steel" angereist.

Drei erstklassige Steeldrum-Formationen verbreiteten Bahamas-Feeling. Und bis auf ein paar zögerliche Regentropfen am späten Abend spielte sogar das Wetter mit. Palmen, Lichterketten, Caipirinha im Liegestuhl, ein Teller mit geschmorten Südseefrüchten und Limettenhuhn. Und auf der Bühne hinter der Holz-Terrassen-Tanzfläche spielen Steeldrum-Orchester auf Ölfässern zur „Latin Disco“. – Der „Caribbean Summer“ holte am Wochenende den Urlaub in den Westfalenpark. Und auch das Wetter hatte sich bei der gelungenen Festpremiere Mühe gegeben, für Dortmunder Verhältnisse paradiesisch zu sein.

Die karibische Nacht am Samstag auf der Festwiese, zu der sich das Dortmunder Pan-Kultur-Orchester „Bäng Bäng“ die beste europäische Steeldrum-Formation, "Ebony“ aus London, und die mehr melodiösen Ölfass-Percussionisten von „Delaware Steel“ aus den USA eingeladen hatten, könnte ein dauerhafter Ersatz für die „Italienische Nacht“ sein, die früher im Park ein Magnet war, hofft die stellvertretende Parkchefin Sabine Müller.

Alle Generationen haben sich von den karibischen Gefühlen der 180 Musiker anstecken lassen – am Sonntag auch Kinder, die in Workshops viel ausprobieren konnten und Spaß an der „Parkparade“ hatten. Mit dabei war auch „Steely wonder“ mit einer finnischen Variante des Calypso. Und zwischen der afrikanischen „Shona Art“ fertigte Antonius Roberts, ein Künstler von den Bahamas, schon am Samstag mit der Kettensäge Kunst aus einem Baumstamm.

Warten auf die Cocktails

Zum Teil mit Strohhüten, Hawaihemden und Blumenketten ausstaffiert, reihten sich die Besucher in die Schlange an der Cocktailbar ein, die oft so lang wie ein Antillen-Strand war.

Den Preis für das beste Kostüm hätten allerdings Catia Sisca und ihre neun Freundinnen gewonnen, die aus Soest angereist waren, um in Baströcken Catias Jungesellinnenabschied zu feiern. „So ein Fest passt gut so einer Party. Das gibt‘s bei uns nicht“, freute sich die Braut.

 Das hatte sich auch die Trauzeugin von Maria Michalak gedacht, die für die Dortmunderin auch einen Junggesellinnenabschied unter karibischen Palmen und mit rosa Blumenketten organisiert hatte. Heiraten werden beide Bräute erst im September. Und die Hochzeitsreise haben sie noch nicht gebucht. „Ich hoffe, dass ich sie hier gewinne“, erzählte Maria Michalak.

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