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Kein Kind soll hungern

DORTMUND Die neue Initiative komm-kids-com will etwas ganz Einfaches: "Wir wollen, dass jedes Kind ein warmes Mittagessen bekommt."

02.12.2007

Das erklärt Hermann Schuchmann, Mitbegründer der Initiative und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Kraft. Mit Hilfe von rund 50 Förderer hat komm-kids-com ein ehrgeiziges Projekt in der Vorweihnachtszeit gestemmt: 150 Schüler aus bis zu 16 Schulen der Nordstadt bekommen den Dezember über im Keuning-Haus dienstags bis freitags nach der Schule kostenlos ein warmes Essen und von Lehrern Hilfe bei den Hausaufgaben.

Norbert Dickel spielt mit

Danach können die Kinder bis 19 Uhr unter pädagogischer Betreuung spielen, basteln, backen oder lesen. Besondere Höhepunkte sind die Nikolaus- und Weihnachtsfeier sowie der Besuch eines Spielparadieses. Borussen-Ikone Norbert Dickel spielt mit den Kindern Fußball und der Tanzchoreograph Chung Luong bietet Tanzworkshops an. Alle Angebote sind kostenlos.

Hinter komm-kids-com stehen engagierte Unternehmer, Vereine und Privatpersonen, die bedürftigen Kindern in Dortmund helfen wollen. "Motor" der Initiative ist Nicole Brüggemann, Leitung Marketing und Personalreferentin der Unternehmensgruppe Kraft. Berichte über die wachsende Kinderarmut machten sie so betroffen, dass sie etwas dagegen tun wollte. Die zweifache Mutter führte Gespräche mit Vertretern von Kirchen, Schulen und gemeinnützigen Vereinen.

25000 Euro gesammelt

Sie überzeugte die Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Kraft, sie zu unterstützen und nutzte Kontakte, um Förderer zu gewinnen. Mit großem Erfolg: In nur drei Monaten kamen rund 25 000 Euro an Sach- und Geldspenden zusammen. Hauptsponsoren sind der Verein Kinderlachen e.V. und die PSD Bank. Wichtig für die Initiative sind aber auch die Helfer, wie die Schulrektorin Eva Maria Riahi und ihr Team der Hauptschule am Ostpark, die im Dezember die Kinder bei den Hausaufgaben unterstützen.

Erster Schritt

"Wir suchen weitere Förderer und Helfer", so Nicole Brüggemann. Denn das Projekt im Dezember soll nur ein erster Schritt sein.

  

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