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Klinikum Dortmund macht 900.000 Euro Überschuss

Krankenhaus-Sanierung

Die Jahresabschluss 2013 des Klinikums Dortmunds erstaunt sogar die kühnsten Optimisten. 904.000 Euro Überschuss erwirtschaftete Westfalens größtes Krankenhaus 2013 - nach einem Minus von 6,4 Millionen im Jahr zuvor. Dafür macht der Klinik-Chef vor allem zwei Faktoren verantwortlich.

DORTMUND

, 17.06.2014
Klinikum Dortmund macht 900.000 Euro Überschuss

Das Klinikum Dortmund.

Der Prüfbericht, gerade vom Aufsichtsrat abgenickt, kommt auf 904.000 Euro Überschuss. Noch ein Jahr zuvor endete das Geschäftsjahr 2012 mit einem Minus von 6,4 Millionen Euro. Nach einem Resümee des Vorsitzenden der Geschäftsführung, Rudolf Mintrop, habe das Klinikum das gute Ergebnis im letzten Jahr durch

erzielt:

  • Zum einen seien im Laufe des Jahres 70 Stellen in vorwiegend patientenfernen Bereichen abgebaut worden,
  • zum anderen habe das Haus einen enormen Leistungszuwachs von 7 Prozent zu verzeichnen gehabt. Er setze sich auch in diesem Jahr fort. Mintrop: „Wir haben nach wie vor einen ungebrochenen Zustrom an Patienten. Ihre Zahl ist bis jetzt noch einmal um fünf Prozent gestiegen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Nach Einschätzung des Aufsichtsrates konnte das Klinikum mit dem letzten Jahresüberschuss ein vorläufiges Ende unter den wirtschaftlichen Sanierungsprozess setzen. Der Klinikum-Chef sieht „hohe Motivation“ und ein „großes Maß an Transparenz im Inneren“, die zu den Erfolgen beigetragen hätten.

Auch die Inbetriebnahme des Neubaus „Zentraler OP- und Funktionstrakt“ trägt endlich Früchte. Neben einigen Rationalisierungsmaßnahmen gab es gezielte Schwerpunkt- und Kapazitätserweiterungen.  Die rund 3800 Mitarbeiter werden es schätzen, dass sich keine der Parteien mehr im Kommunalwahlkampf für eine Privatisierung ausgesprochen hatte.

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