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Kosten für Umbau des Sozialamtes steigen auf 13,86 Millionen Euro

Umbau ab 2020

Die Stadt Dortmund stellt endgültig die Weichen für die Sanierung des Sozialamtes an der Luisenstraße. Fest steht: Es wird teurer als bislang geplant.

Dortmund

, 05.09.2018
Kosten für Umbau des Sozialamtes steigen auf 13,86 Millionen Euro

Das Sozialamtsgebäude an der Luisenstraße soll umfassend saniert werden. © Stephan Schütze

Den Grundsatzbeschluss zur dringend nötigen Sanierung des Sozialamtsgebäudes an der Luisenstraße am Rande der City hatte der Rat schon 2016 getroffen. Dabei hatte man sich bewusst für einen „einfachen Ausstattungsstandard“ entschieden. Von rund 10 Millionen Euro Kosten war damals nach einer Untersuchung durch die Verwaltung die Rede, im vergangenen Jahr wurden 12 Millionen Euro genannt. Jetzt werden die Sanierungskosten auf 13,86 Millionen Euro beziffert. Damit liege man „im Rahmen der allgemein anerkannten Steigerungsraten im Hochbau“, heißt es in der aktuellen Vorlage für die Politik.

Hörder Frenzelschule wird zum Übergangsquartier

Zu den eigentlichen Sanierungskosten kommen dann noch die Kosten für die vorübergehende Auslagerung des Sozialamtes in die frühere Frenzelschule in Hörde in Höhe von 200.000 Euro. Das alte Schulgebäude wird außerdem für rund 3,25 Millionen Euro umgebaut und für weitere 750.000 Euro mit moderner Datentechnik ausgestattet. Rund 250 Mitarbeiter des Sozialamtes sollen hier dann für mindestens zwei Jahre untergebracht werden.

Kosten für Umbau des Sozialamtes steigen auf 13,86 Millionen Euro

Die ehemalige Frenzelschule in Hörde wird Übergangsquartier für das Sozialamt. © Felix Guth

Sie machen damit Platz für den Umbau des vierteiligen Gebäudekomplexes an der Luisen- und Poststraße, der zwischen 1950 und 1958 entstanden ist. Seitdem hat es dort keine großen Sanierungsarbeiten gegeben. Das soll jetzt nachgeholt werden. Vorgesehen sind die energetische Sanierung von Dach und Fassaden, der Austausch von Fenstern und Türen sowie die komplette Erneuerung der Haustechnik von der Heizung bis zur Datenverkabelung und der Sanitäranlagen. Ein wichtiger Punkt ist auch die weitestgehende Barrierefreiheit mit Aufzügen und Hubliften.

Wenn der Rat dem Baubeschluss in seiner Sitzung am 27. September zustimmt, soll der Umbau Anfang 2020 beginnen. Im August 2021 sollen die Sozialamtsmitarbeiter dann wieder zurück in die Luisenstraße.

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