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Krankenhaus Bethanien wird zur Orthopädischen Fachklinik

Neues Konzept

Das Evangelische Krankenhaus Bethanien will neu beginnen - unter neuem Namen und ohne seine Innere Station: Aus dem Krankenhaus in Hörde wird ab Januar 2015 die Orthopädische Fachklinik Dortmund mit dem Logo von Volmarstein. Das bedeutet auch Veränderungen für die Belegschaft.

DORTMUND

, 06.11.2014
Krankenhaus Bethanien wird zur Orthopädischen Fachklinik

Das evangelische Krankenhaus Bethanien in Hörde.

Aus den Orthopädischen Kliniken Volmarstein kommen auch die neuen Chefärzte: Dr. Jürgen Hagemeyer, bisher Chef der Orthopädie am Bethanien, wechselt zum 1. April 2015 in das andere Hörder Krankenhaus, ins St.-Josefs-Hospital. Das bestätigte Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein, dem Träger der Evangelischen Krankenhäuser Dortmund (EVK Dortmund GmbH).

Das noch zur Gesellschaft gehörende Evangelische Krankenhaus Lütgendortmund wird ab Januar vom Klinikum Westfalen weiter betrieben. Wie berichtet, übernimmt das Klinikum, zu dem in Dortmund das Knappschaftskrankenhaus gehört, von der Stiftung Volmarstein Altschulden in Höhe von fünf Millionen Euro und dazu Bankdarlehen von zwei Millionen.

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Allerdings sollen sich die Verbindlichkeiten der EVK Dortmund GmbH auf inzwischen zehn Millionen Euro belaufen. Auf rund drei Millionen Schulden bliebe danach die Stiftung sitzen. Vorstand Bachmann dementiert nicht, bestätigt dies aber auch nicht.

Drei Millionen will die Stiftung in das Bethanien-Krankenhaus investieren für die Komplett-Renovierung der jetzigen Inneren Station. Von dem 145-Betten-Haus werden nur 70 bis 80 Betten übrig bleiben. Etwa 100 Vollzeitkräfte, nach Köpfen rund 130, werden das gesamte Spektrum der Orthopädie anbieten. Bis zu 80 Mitarbeiter aus der früheren Belegschaft wechseln zum Klinikum Westfalen ins Lütgendortmunder Krankenhaus. Wer dies aus der Inneren Abteilung nicht möchte, erhält ein Angebot für die Kliniken in Volmarstein oder im Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe. 

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