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Kreditbetrug: Türkisches Ehepaar kann aufatmen

Landgericht Dortmund

Aufatmen bei dem türkischen Ehepaar aus der Innenstadt: Für ihre Verwicklung in einen groß angelegten Kreditbetrug wurden der 51-jährige Mann und seine 49-jährige Frau am Freitag nicht verurteilt. Die Strafverfahren wurden gegen Zahlung von 500 beziehungsweise 800 Euro eingestellt.

DORTMUND

07.10.2016

Das Paar hatte Ende 2007 einen Dortmunder Immobilien-Investor kennengelernt. Und dieser Mann soll die Beiden schließlich in größte Schwierigkeiten gebracht haben. Er schaffte es nämlich, vor allem den 51-Jährigen dazu zu überreden, im großen Stil Eigentumswohnungen zu kaufen.

Dass es sich dabei um Immobilien aus dem Bestand des Investors handelte, die preislich völlig überbewertet waren, versteht sich von selbst. Finanzierungen von verschiedenen Banken zu erhalten, war dennoch kein Problem. Bei den Verhandlungen wurden Kontoauszüge und Verdienstbescheinigungen des Paares vorgelegt, die den Mann und die Frau als absolut solvent erscheinen ließen. Die Richter glaubten den Angeklagten schließlich, dass sie von den gefälschten Unterlagen nichts gewusst haben.

Kurz vor der Einstellung der Verfahren hatte der 51-Jährige noch einmal beteuert: „Uns wurde alles von dem Investor einfach zur Unterschrift vorgelegt. Ich habe auch selbst kein Geld dafür bekommen. Ich habe dem Mann vertraut und bin enttäuscht worden.“

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