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Kunst und Disziplin

EVING Der Dortmunder Multisport-Club bekam überraschend Besuch von einer Jugendgruppe aus Südkorea zusammen mit ihrem Meister Kim Mu In.

04.12.2007

Die Jugendgruppe kommt aus Incheon in der Nähe der Hauptstadt Seoul. Die Stadt hat ca. zwei Millionen Einwohner und ist somit eine der größten Städte Koreas.

Ins Leben gerufen wurde der Kontakt durch Jugendtrainer Marco Wolff, der den koreanischen Großmeister Kim aus seiner früheren Trainertätigkeit aus Dortmund kennt. Die jungen Leute wurden von Arno und Sylwia Gellhaus-Jensen freundlich in Empfang genommen.

Bei den beiden hat dann der Großmeister zusammen mit einigen Schülern acht Tage lang gelebt, die übrigen Gäste wurden in Gastfamilien untergebracht. Auf beiden Seiten gab es reges Interesse, die Gewohnheiten und Bräuche des jeweiligen Landes kennen zu lernen. Was essen Asiaten? Wie schlafen sie? Was tun sie?

Schuhe in einer Reihe

Die Aufregung legte sich aber sehr schnell. Zum Frühstück gab es Toast mit Nutella, Kakao, und als Hauptgericht waren Spaghetti Bolognese sehr beliebt.

Beeindruckend war die enorme Disziplin der koreanischen Kinder, beim Betreten der Wohnung standen alle Schuhe innerhalb von Sekunden in einer Reihe, und Arno und Sylwia wurden mit einer Verneigung begrüßt. Dackel Mirco freute sich auf die jungen Gäste und schlief mit ihnen auf der Couch, die Kinder waren von den Kochkünsten der Gastgeber begeistert und langten kräftig zu.

Die Gruppe hat mit ihrem Begleiter Marco Wolff, der eigens einen Bus angemietet hatte, ein umfangreiches Programm absolviert. So standen eine Shoppingtour in Dortmund, der Florianturm, eine Rathausbesichtigung, ein Schwimmbadbesuch, Treffen mit Dortmunder Kindern und deren Familien, gemeinsames Training sowie Tagesfahrten nach Paris und Amsterdam auf dem Programm. Höhepunkt war eine Schau in der Evinger Minister-Stein-Schule, wo die jungen Koreaner ihre Kampfkünste demonstrierten. Seilspringen, Taekwondo-Tanz und eine Kür gegen imaginäre Gegner nach Musik begeisterten das Publikum.

Neue Methoden

In Korea werde längst nicht mehr so trainiert wie in Deutschland, die Methoden würden ständig modifiziert, so Großmeister Kim Mu In. "So können wir viele neue Erfahrungen und Methoden in unser eigenes Training integrieren und haben so einiges dazugelernt", freut sich Vereinsvorsitzender Arno Gellhaus. Im nächsten Jahr soll ein Gegenbesuch in Korea stattfinden.

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