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Lage hat sich entspannt - Keine Einsätze

Starkregen

Die Wetterlage in Dortmund hat sich entspannt. In der Nacht von Dienstag aus Mittwoch gab es keine weiteren Einsätze der Feuerwehr. Am Dienstag wurden rund 30 Einsätze gemeldet. Schwerpunkt war zunächst der Süden. Später hatte es aber auch den Westen erwischt.

DORTMUND

von Von Daniel Müller

, 18.08.2010

Voll gelaufene Kellerräume, überschwemmte Straßen – die Einsatzkräfte konnten sich nicht über zu wenig Arbeit beschweren. In den Morgenstunden hatte es besonders den Süden erwischt. Um 5.45 Uhr musste die Feuerwehr zum ersten Mal ausrücken. Am Ölpfad war über ein Vordach Wasser in eine Apotheke eingedrungen. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es bisher keine Informationen. Danach ging es direkt weiter zur Carlo Schmid-Allee: Auf der Phoenix-West Baustelle lief ein Kellerraum auf einer Fläche von 400 Quadratmetern voll. Parallel gab es einen Einsatz Am Lohbach. Hier trat das Gewässer übers Ufer, das Tiefbauamt sperrte die Straße ab. Es war nicht der einzige Bach, der über die Ufer trat. Die Feuerwehr pumpte im Akkord.

Nachdem ab 10 Uhr die Einsätze weiter zunahmen und auch der Westen betroffen war, orderte die Leitstelle Verstärkung: Sechs Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr leisteten Unterstützung. „Wir kämpfen mit lokalen Regenzellen. Da können wir nur kurzfristig reagieren“, begründetete Feuerwehrsprecher Thomas Osthoff. Kuriose Szenen spielten sich am Mittag vor einem Kindergarten in Lütgendortmund ab. Während sich die Kleinen über eine „Riesenpfütze“ vor der Einrichtung freuten, hatten die Erzieherinnen Angst vor der Flutung des Kindergartens. Doch auch hier hatte die Feuerwehr schnell die Lage unter Kontrolle. Am Nachmittag beruhigte sich die Wetterlage. „Insgesamt gab es rund 30 Einsätze. Wir sind mal wieder mit einem blauen Auge davon gekommen“, bilanzierte Osthoff. Anders die Situation in Herdecke. Die Dortmunder Feuerwehr half dort mit 25 Einsatzkräften aus. Das war eine Vorsichtsmaßnahme. „Die Altstadt ist nicht abgesoffen“, so Osthoff. 

Für den  Mittwoch gab der Deutsche Wetterdienst für Dortmund vorsichtig Entwarnung: „Die Niederschläge werden weniger. Die Wettersituation entspannt sich langsam. Mit ein bisschen Glück kommt auch die Sonne raus“, so ein Sprecher. Viele wären dankbar.   

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