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Langemeyer bedauert Lügen-Attacke

DORTMUND Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer hat in einem klärenden Gespräch am Montag seine Lügen-Attacke gegen SPD-Parteichef Franz-Josef Drabig im Zusammenhang mit der Finanzierung des U-Turm-Umbaus bedauert. Drabig hat das akzeptiert.

von Von Gaby Kolle

, 22.10.2007
Langemeyer bedauert Lügen-Attacke

Bedauert seine Äußerung: OB Dr. Gerhard Langemeyer.

Es soll wieder Ruhe einkehren im größten SPD-Unterbezirk Nordrhein-Westfalens und Langemeyer sich bei Drabig entschuldigen. Deshalb hatten sich - wie in der vergangenen Woche vom SPD-Unterbezirksvorstand beschlossen - OB Langemeyer, Unterbezirkschef Drabig und Ernst Prüsse als Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion zum klärenden Gespräch im Büro von EU-Abgeordneten Bernhard Rapkay getroffen. Rapkay, auch Mitglied im NRW-Präsidium der SPD und Stellv. Bundesparteiratsvorsitzende,r war vom Unterbezirksvorstand gebeten worden, als neutraler  Moderator zu vermitteln.

Rapkay war es auch allein überlassen, öffentliche Erklärungen abzugeben. Langeymeyer, Drabig und Prüsse hatten sich Schweigen verordnet.

Drabig akzeptiert

Das Wort Entschuldigung fiel in der schriftlichen Erklärung von Rapkay allerdings ausdrücklich nicht, auch nicht auf Nachfrage.  Wörtlich heißt es zu den Gesprächsergebnissen: "OB Langemeyer hat sein Bedauern über seine Äußerungen über Franz-Josef Drabig zum Ausdruck gebracht. Die im Gespräch am 8. Oktober 2007 in München gewählte Formulierung war überzogen und hat durch die aus dem Zusammenhang gerissene Veröffentlichung ein Bild erzeugt, das nicht beabsichtigt war. Franz-Josef Drabig hat dies akzeptiert.

Übereinstimmung herrsche darüber, so weiter im gemeinsamen "Vermerk", dass das "Dortmunder U" eine "angemessene, d.h. hochwertige Nutzung erfahren muss."  Ein in ein Konzept mit Kreativwirtschaft eingebettete Nutzung erfülle diese Anforderung. Eine förmliche Beschlussfassung des Rates über die Förderhöhe gebe es nicht. "Die Erwartung ist aber, dass die übliche Förderhöhe aus einem aus dem EU-Haushalt finanzierten Strukturfonds gewährt wird." 

Übliche Kommunikation wird verstetigt

Und noch mehr hielten die Gesprächspartner fest: Die Bargeldaffäre im OB-Büro bedürfe der Aufklärung. Dazu habe der OB alles Nötige veranlasst. "Seine persönliche Integrität ist dabei über jeden Zweifel erhaben." Die vom Unterbezirksvorstand geforderte Kommunikation mit den Geschäftsführenden Vorständen von Unterbezirk und Ratsfraktion soll verbessert werden.

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