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Malteser-Hilfsdienst feiert 50. Jubiläum

DORTMUND Bei fast allen Großveranstaltungen der Stadt sind die knapp 100 hauptamtlichen und 500 ehrenamtlichen Mitarbeiter für den Rettungsdienst im Zeichen des achtspitzigen Malteserkreuzes im Einsatz. Am Samstag feierten die Malteser vor der Reinoldikirche 50-jähriges Bestehen in Dortmund.

von Von Heike Thelen

, 17.08.2008
Malteser-Hilfsdienst feiert 50. Jubiläum

Die Profi-Helfer gaben am Samstag auf dem Reinoldivorplatz Einblicke in die Arbeit beim Rettungsdienst.

Seit 34 Jahren ist Siegfried Franke Malteser. Als Dienststellenleiter des Rettungsdienstes ist er bei fast allen Großereignissen der Stadt im Dienst: Bei der Loveparade, der Weltmeisterschaft, dem Weltjugendtag in Köln, dem Papst-Besuch und Konzerten wie dem von Tokio Hotel. „Schöner Stress“ sind für den 51-Jährigen solche Einsätze. Doch was für ihn die Arbeit im Zeichen des achtspitzigen Maltesterkreuzes ausmacht, sind die Hilfe am Menschen, die Gemeinsamkeit und die Vielfalt der Einsätze.500 aktive Mitglieder Vom Katastrophenschutz und Rettungsdienst über Sanitätsdienst und Hausnotruf bis zum Hospizdienst und Erste-Hilfe-Kursen reicht das Angebot, für das sich stadtweit 500 aktive Mitglieder engagieren, finanziell unterstützt von 1000 Fördermitgliedern. „Nachwuchsprobleme haben wir nicht“, sagt Jürgen Fenneker, dessen Aufgabe als ehrenamtlicher Stadtbeauftragter es ist, die Mannschaft zu motivieren. Fast wöchentliche meldeten sich Freiwillige, die sich bei den Maltesern engagieren wollen. „Wir haben für fast jeden Verwendung. Außerdem gibt es die Möglichkeit, bei den Maltesern Zivildienst oder ein freiwilliges soziales Jahr zu leisten“, wirbt Pressereferent Helmut Willeke um zusätzliche Mitglieder in jedem Alter. Auch wenn Einsätze als Rettungssanitäter und -assistenten zunächst umfangreiche Ausbildung voraussetzen, können sich bereits Kindergartenkinder bei dem Hilfsdienst mit christlichem Grundgedanken engagieren: „Abenteuer Helfen heißt ein Baustein, bei dem die Kleinsten lernen, andere zu trösten“, erläutert die stellvertretende Stadtbeauftragte Jennifer Gölzhäuser den Einstieg für die Kleinsten. Leute kennen lernen Den Wunsch, Menschen zu helfen und in einem Team zusammenzuarbeiten, nennen Kai Schopp und Dennis Kalkowski Gründe, warum sie als Jugendliche bei den Maltesern aktiv sind und viele neue Leute kennen lernen. Motive, die Anästhesistin Vera Wittenberg auch noch in ihrer Freizeit für die Malteser in den Notarztwagen steigen lässt. „Die Gemeinschaft und die Motivation, mit der sich die Helfer engagieren, will ich mit meiner Arbeit gern unterstützen“, beschreibt die Ärztin, was für sie der Malteser Hilfsdienst ausmacht.

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