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Manager soll knapp eine Million veruntreut haben

Prozessbeginn

Teure Autos, Motorräder und Reisen: Der Ex-Chef eines Dortmunder Weiterbildungszentrums muss sich seit Montag vor Gericht verantworten. Der 52-Jährige hat jahrelang heimlich Geld abgezweigt. Schaden laut Anklage: fast eine Million Euro.

DORTMUND

von Von Jörn Hartwich

, 18.06.2012
Manager soll knapp eine Million veruntreut haben

Der Angeklagte im Gerichtssaal.

Der Angeklagte war ein echter Macher. Wenn seine Angaben stimmen, dann hat er den Umsatz des Dortmunder Weiterbildungszentrums verzwanzigfacht – auf zuletzt über drei Millionen Euro. Was lange jedoch niemand wusste: Der Mann war auch ein Betrüger. Das hat er vor der 33. Strafkammer des Dortmunder Landgerichts schon zugegeben. Seine Worte: „Ich kann das im Einzelnen zwar nicht nachvollziehen, grundsätzlich ist das aber richtig.“ Die Vorwürfe gehen auf die Jahre 2005 bis 2009 zurück. Damals hat der Angeklagte reihenweise Schecks ausgestellt und Überweisungen angewiesen, die alle auf seinen Konten landeten. Eine Kontrolle gab es nach Angaben seines Verteidigers nicht. Von dem Geld leistete sich der Angeklagten einen luxuriösen Lebensstil. Am Rande des Prozesses war von teuren Autos, mehreren Motorrädern und Reisen die Rede. Aber auch von vielen medizinischen Behandlungen. Der Angeklagte ist seit 20 Jahren sehr schwer krank. Heilung zurzeit noch ausgeschlossen. 

Der eigentliche Sitz des Unternehmens ist in Hamburg, Filialen gibt es bundesweit. Die Vorwürfe gehen auf die Jahre 2005 bis 2009 zurück. Laut Anklage soll der 52-Jährige Rechnungen gefälscht, eine Scheinfirma gegründet und Geld auf fingierte Konten überwiesen haben. 

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