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Mehr Veranstaltungen als je zuvor gibt es beim achten Hafenspaziergang

Hafenspaziergang 2018

Neu beim Hafenspaziergang ist eine Event-App, die das Zusammenstellen einer individuellen Route erleichtert. Wir haben uns das Programm angeschaut und unsere Lieblinge herausgepickt.

von Fatima Talalini

Dortmund

, 15.08.2018
Mehr Veranstaltungen als je zuvor gibt es beim achten Hafenspaziergang

Hafenchef Uwe Büscher und die Quartiersmanager Didi Stahlschmidt und Martin Gansau (v.l.) freuen sich auf den Hafenspaziergang 2018. © Fatima Talalini

Der Hafenspaziergang wird von Jahr zu Jahr größer. Im achten Jahr haben die Akteure 107 Veranstaltungen an 53 Orten im Hafenbezirk organisiert. Am 1. September (Samstag) können die Besucher ab 14 Uhr durch das Hafenviertel spazieren, Konzerte, Theater und Kunst erleben, essen, trinken und sich informieren.

"Der Hafenspaziergang lebt auch vom Idealismus der beteiligten Ehrenamtler", sagt Organisator und Quartiersmanager Didi Stahlschmidt. Durch die Dortmunder Hafen AG und andere Sponsoren ist es möglich die Veranstaltung, deren Gesamtkosten Hafenchef Uwe Büscher auf eine Summe zwischen 100.000 und 200.000 Euro schätzt, weiterhin bei freiem Eintritt zu gestalten. "Damit bringt der Hafenspaziergang Menschen aus der ganzen Stadt zusammen", sagt Büscher.

Weil niemand an einem Tag mehr als hundert Veranstaltungen besuchen kann, empfiehlt Didi Stahlschmidt, dass sich jeder "seinen eigenen Hafenspaziergang" erstellen soll. Möglich ist das mit der altbewährten Faltkarte und seit diesem Jahr auch mit einer App, die eigens entwickelt wurde.

Unsere Empfehlungen:

Erstmal ein Käffchen: Zum perfekten Auftakt in den Samstagnachmittag gehören natürlich Kaffee und Kuchen. Zu haben zum Beispiel im Rekorder (Gneisenaustr. 55), der ab 15 Uhr bei "Songs & Cakes" zum Kaffeegedeck Livemusik serviert.

Auch im Schiller37 (Schillerstraße 37) ist ab 14.30 Uhr "coffee time". Der Kultursalon lädt zum "Kultur-Kaffee-Klatsch".

Wer zum Kuchen gerne ein Stück Kapitalismuskritik genießt, findet beides im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon (ab 14 Uhr, Scharnhorststr. 50).

Die Welt retten: Zumindest für fünf Minuten... Das ist möglich beim Einblick in das Virtual-Reality-Spiel "Huxley" von EXIT Dortmund. Mit einer VR-Brille bewaffnet wird das Alte Hafenamt zum Abenteuer (ab 14 Uhr, Sunderweg 130).

Urbanes Musiktheater: Partner des Hafenspaziergangs ist auch die Ruhrtriennale 2018. Mit dem Stück "Nordtstadt Phantasien" blicken die Akteure künstlerisch auf die Widersprüchlichkeiten der Nordstadt. Theatermacher Schorsch Kamerun hat Musik und Texte gemeinsam mit Bewohnern des Viertels geschrieben. Zu sehen gibt es das Spektakel ab 20 Uhr an der Ecke Gneisenaustraße/Feldherrenstraße.

Hinter die Kulissen: Wer schon immer mal wissen wollte, was der Brückentreff eigentlich macht, sich aber nie hinein getraut hat, kann an einer der Führungen (15.30 Uhr und 17 Uhr) teilnehmen. Der Aufenthaltsort für Wohnungslose in der Kesselstraße wird ehrenamtlich geführt.

Um 16 Uhr öffnet auch das Roto Theater (Gneisenaustraße) seine Hinterzimmer. Einen Blick in die Theatergeheimnisse gewährt Theaterleiter Rüdiger Trappmann bei einer Führung.

Illustratoren-Markt: Hinter dem Alten Hafenamt (Sunderweg 130) veranstaltet die Werbeagentur "Der Kraken" einen Markt mit Werken von lokalen Grafikern und Künstlern. Von 14 bis 19 Uhr zeichnet außerdem der Kölner Illustrator Michael Szyszka Portraits von den Besuchern.

Die kostenfreie Web-App gibt es ab dem 15. August auf der Website des Hafenspaziergangs.
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