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Mehrere Überfälle auf Senioren

Vermeintlicher Rohrbruch

Einer der großen Dortmunder Wohnungsanbieter, die DOGEWO21, schlägt Alarm: In den letzten Wochen sei es häufig zu Überfällen auf Senioren in deren Wohnungen gekommen. Die Masche sei dabei immer ähnlich.

DORTMUND

von Ruhr Nachrichten

, 22.06.2012

"Wir wissen alleine von vier Überfällen in den letzten Wochen, zwei davon in Mengede", sagt Regine Stoerring, Sprecherin der DOGEWO21. Das Vorgehen sei bei diesen Überfällen immer identisch: Zwei männliche Personen würden sich unter dem Vorwand, für DEW21 und DOGEWO21 als Hauseigentümer Rohrbrüche im Haus reparieren zu wollen, Zugang zu den Wohnungen verschaffen. Dabei müsse man zur Kontrollzwecken auch ins Badezimmer der Mieter.

Während dann einer der Männer den Mieter im Badezimmer aufhalte, würde sein Komplize die Wohnung nach Geld und Wertsachen durchsuchen. "Dabei soll es auch schon zu Gewaltanwendung gekommen sein", so Stoerring. Zwar habe das Wohnungsunternehmen rund 16.000 Wohnungen in Dortmund, dennoch erscheinen der Sprecherin die vier Fälle, von denen sie weiß, als viel. "Wir erfahren ja auch nicht von allen Fällen."

Schwierig ist für das Unternehmen auch, dass sich die Täter vor den Taten als Mitarbeiter ausgeben würden. Sie habe aber auch schon von einem vergleichbaren Fall aus Schwerte gehört, da hätten sich die Täter als Mitarbeiter der Schwerter Stadtwerke ausgegeben. 


DOGEWO21 empfiehlt dringend, keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen. Die Mitarbeiter können sich ausweisen. Im Zweifelsfall sollten Mieter sich bei DOGEWO21 unter der Rufnummer 10 83-0 erkundigen, ob tatsächlich ein Reparaturauftrag vorliegt. DEW21 hat für diese Rückfragen eine kostenfreie Servicenummer (DEWdirekt), die unter 0800.5440044 zu erreichen ist.
 

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