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„Micro!Festival“ startet mit Akrobatik und Narretei

DORTMUND 16 Ensembles aus elf Ländern präsentieren sich auf dem „Micro!Festival 2008“ in Dortmund. Auf dem Friedensplatz vor dem Rathaus sind vom Freitag bis zum Sonntag Weltmusik und internationales Straßentheater zu erleben - absolut gratis.

von Ruhr Nachrichten

, 08.08.2008
„Micro!Festival“ startet mit Akrobatik und Narretei

Die bezaubernden Stewardessen von „Ozstar Airlines“, einer Gruppe aus Australien, bieten am Eröffnungsabend des Micro Festivals Artistik und Jonglage.

Um 17 Uhr startet das Festival auf der großen Bühne mit dem deutsch-italienischen Ensemble „Marammé“, das den Zuschauer mit dem närrischen Leben des „Frate Nunzio“ bekannt macht. Danach folgt Akrobatik der besonderen Art mit dem kroatisch-deutschen Duo „Oko Sokolo“, das mit einem preisgekrönten Drahtseilakt begeistern. Der erste Festivaltag schließt mit der Belgrader Gipsyband „KAL“, die gegen 21 Uhr das Publikum in eine Welt aus Balkan-Blues und Roma-Musik entführt.

Vier irische Clowns mit Witz und Unsinn

Weitere Höhepunkte warten morgen auf die Besucher mit den vier irischen Clowns des Circus „Bone Idle“, die ab 17 Uhr mit Witz und Unsinn in einer Odyssee à la Odysseus gegen allerlei Kreaturen kämpfen sowie die Illusionisten Scott und Muriel. Sie verzaubern die Gäste mit ihrer magischen Comedyshow um 19 Uhr. Die moderne Inszenierung des Don Quichote „Quixotage“ des polnischen „Teatr KTO“ bildet den Abschluss des zweiten Veranstaltungstages um 22 Uhr.

Roméo & Leila als Musik-Performance

Auch der Sonntag bietet Attraktionen der unterschiedlichsten Art. Neben französischer Comedy der Gruppe „Joe Sature & ses joyeux osselets“ um 19 Uhr, ist auf der Bühne eine Stunde vorher geballte Saxofonkraft mit der deutschen Band „Äl Jawala“ zu erleben. Zum Abschluss des Festivals erwartet die Besucher ab 20 Uhr noch einmal etwas Ungewöhnliches. Shakespeares berühmtes Drama „Romeo und Julia“ präsentiert die Sänger-, Schauspieler- und Tänzerin Ghalia Benali als Musikperformance „Roméo und Leila“. Die Inszenierung entführe in eine Welt zwischen Orient und Okzident und stelle die Liebe eines Paares dar, das aus unterschiedlichen Kulturen stammt, hieß es.  Das Dortmunder Festival findet in diesem Jahr zum 15. Mal statt und kostet keinen Eintritt. 

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