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Millionen-Hilfe für B1-Knoten und Boulevard

27.12.2007

Wenn das kein versöhnlicher Jahresabschluss ist: Millionen-Förderbescheide für gleich drei Dortmunder Projekte überreichte gestern Regierungspräsident Helmut Diegel.

Dickster Brocken ist dabei eine Straßenbau-Maßnahme, die im Prinzip schon läuft. Denn mit dem Ausbau der B1 auf sechs Spuren zwischen dem Kreuz Dortmund-West und Schnettkerbrücke ist auch eine neue Abfahrt zur verlängerten Schnellstraße NS 9 an der Universität verbunden.

Neue Straße

Dieser Anschluss und der Weiterbau der NS 9, vom bisherigen Ausbauende am Kortental in Dorstfeld bis zum geplanten Kreisverkehr an der Emil-Figge-Straße werden mit 9,67 Millionen Euro aus Bundesfinanzhilfen und ergänzenden Landesmitteln gefördert. Bund und Land übernehmen damit insgesamt 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten von 12,1 Millionen Euro für diesen 1,3 Kilometer langen Teilabschnitt der Nord-Süd-Tangente NS 9. Bis 2010 soll der neue Knoten zeitgleich mit dem B1-Ausbau fertig sein, der in enger Zusammenarbeit von Stadt und Landesbetrieb Straßenbau entsteht.

Erster Abschlag

Weitere 2,989 Millionen Euro aus Städtebauförderungsmitteln des Landes fließen nach Phoenix-Ost in Hörde. Damit hat die Bezirksregierung seit Ende 2004 schon mehr als 8,2 Millionen Euro für das Phoenix-See-Projekt auf dem früheren Stahlwerks-Standort genehmigt. Für das Jahr 2008 hat die Stadt eine weitere Förderung in einer Größenordnung von 1,726 Millionen Euro beantragt.

Den Ausbau des Straßenzuges Kampstraße/Brüderweg zu einem Boulevard unterstützt die Bezirksregierung mit einem Förderbescheid in Höhe von 480 000 Euro - gewissermaßen der erste Abschlag für die erhoffte Gesamtförderung. Die Baumaßnahmen sollen beginnen, sobald die Straßenbahn Ende April 2008 in den Ost-West-Tunnel abgetaucht ist.

Die ersten Abschnitte des neuen Straßenzuges mit Alleen im Bereich Westentor und Brüderweg und dem "Licht-Boulevard" im Zentrum sollen bis 2011 fertig gestellt sein. Oli

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