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Mit dem Sulky in den Norden

Extrem-Tramper

Per Anhalter auf vier Rädern durch Deutschland. Eigentlich keine große Sache. Es sei denn, die vier Räder gehören einem Fahrrad und einem Sulky. Der Dortmunder Holger Steffens geht so auf die Reise. Die erste Etappe führte an diesem Montag von Dortmund über Lünen nach Selm.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 16.08.2010

Schon im dritten Jahr ist der Dortmunder Journalist und Buchautor als Extremtramper unterwegs. Nach Tramper-Touren per Schiff und Motorrad sind jetzt sprichwörtlich die Pferde mit ihm durchgegangen. Denn der 40-Jährige steht mit einem Sulky an der Straße und hofft auf Mitfahrgelegenheiten. Und dabei muss es nicht immer ein Pferd sein, das den Sulky zieht. Den ersten Anschub gab ein Rennrad, gefahren von Sportwissenschaftler Thorsten Grefling, einem guten Freund von Steffens. Für den 38-Jährigen war die Aktion allerdings keine wissenschaftliche Herausforderung, sondern "purer Blödsinn", wie er selbst zugibt.

In Lünen wurde Thorsten Grefling als "Zugpferd" von Pony "Cinderella" abgelöst. Sulkyfahrerin Astrid Härtel hatte von dem Projekt erfahren und spontan ihre Unterstützung angeboten.   Ziel der ersten Etappe war am frühen Abend Selm, wo Steffens auf einem Reiterhof übernachten will. Schließlich muss der Sulky sicher untergebracht werden. Die Übernachtungen will sich Steffens verdienen, in dem er etwa im Stall mitanpackt. Und es gibt auch schon gute Aussichten, dass der Extrem-Tramper am nächsten Tag von Selm weiter durch das Münsterland gen Norden kommt. Oldenburg ist am Ende das Ziel, für das Steffens rund zwei Wochen eingeplant hat. Pferde dürfte es auf der Strecke dorthin jedenfalls reichlich geben.  

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