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Musik in galaktischer Atmosphäre

06.09.2007

Huckarde Bei Einbruch der Dunkelheit leuchten die Gebäude rings um den schwarzen Platz auf. Der schwarze Platz? Das ist eine Fläche auf der ehemaligen Kokerei Hansa zwischen Kompressorenhalle und Löschturm, dort wo früher die Werksbahn Koks von der nahe gelegenen Zeche angeliefert hat.

Die Gleise sind inzwischen unter schwarzem Kies verschwunden und vor Kopf steht nun eine Bühne aus Beton. Genau die richtige Bühne für Kultur, fanden die Organisatoren der Stiftung Industriedenkmalpflege und organisierten die erste Hansa-Music-Night.

Einer von ihnen ist Ralf Budszuhn: "Wir wollten schauen, wie der Platz wirkt. Da war eine Musikveranstaltung nahe liegend. Außerdem ging es uns darum, mögliche Lärmbelästigungen bei künftigen Kulturveranstaltungen zu messen."

Auch dafür war das Livekonzert genau richtig. Doch vor dem Vergnügen stand die Arbeit. So fehlte ein Dach über der Bühne. Innerhalb von zwei Tagen stemmten die Handwerker eine provisorische Lösung, bauten ein bogenförmiges Bühnendach. Bei den Musikern kam der neue Veranstaltungsort sofort gut an

"Die Akustik ist klasse", fand Tommy Volz, Bassist der Rockband Dejavu. "Und die Atmosphäre ist galaktisch."

Während der Musiker vom schwarzen Platz schwärmte, spielte auf der Bühne die Gruppe "Alpin Sound NRW" Schlager wie "Rot sind die Rosen" und "Viva Colonia". Am frühen Abend sorgte dann die Bigband "Swingcompany" für Stimmung. Wie die Musikrichtungen, war auch das Publikum bunt gemischt. Während die Schlagerfans noch schunkelten, stimmen sich die Rockfans bereits auf ihre Musik ein. Sonja Nagel und Maik Baudiga waren sogar aus Menden nach Dortmund gekommen, um die Gruppe Dejavu zu sehen. Die zündete kurze Zeit später ein Rockfeuerwerk. Kurzum: Ebenso abwechslungsreich wie das Ambiente der ehemaligen Kokerei war die Musik auf Hansa. Aber in einem Punkt waren sich die Besucher einig: Der ehemalige Industriestandort hat durchaus das Potenzial, sich auch zu einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort zu entwickeln nav

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