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Musikerauflauf im Westfalenpark

Juicy Beats

Der Westfalenpark soll beben. Musikalisch natürlich nur. Am 28. Juli bevölkern die Besucher des Musikfestivals Juicy Beats Dortmunds grüne Lunge. Neben Chartsstürmern rocken auch lokale Künstler - insgesamt so viele Musiker wie nie zuvor.

DORTMUND

von Henrike Wiemker

, 05.06.2012
Musikerauflauf im Westfalenpark

Der Sommer kann kommen mit frischen Früchten, blauem Himmel und viel, viel Musik. Tim Ontrup, Carsten Helmich, Paul Baranowski und Martin Juhls gehören zu den Verantwortlichen des Juicy Beats-Festivals. Sie freuen sich in diesem Jahr auf 160 Künstler - so viele wie noch nie. Am 28. Juli rechnen sie mit bis zu 30 000 Besuchern im Dortmunder Westfalenpark.

Der große Headliner des Festivals ist der preisgekrönte Rapper Casper, doch das Juicy Beats hat noch mehr zu bieten. Aus der kleinen Veranstaltung ist im Laufe von 17 Jahren ein großes Musik-Fest geworden. In diesem Jahr stehen 120 DJs und 40 Bands auf den Bühnen im Westfalenpark, das sind mehr als je zuvor. Der Großteil der Musik stammt aus den Bereichen Electro und Hip Hop: Prinz Pi ist dabei, Deichkind-Mitglied Electro Ferris tritt auf und Modeselektor feat. Pfadfinderei brauchen für ihre Show sogar drei LED-Leinwände. Reggae gibt es zum Beispiel von Irie Révoltés zu hören. Einen entspannten Gegensatz zu all den Beats und Rhythmen zum Tanzen bieten Singer-Songwriter-Nummern wie die Dortmunder Gruppe Sisterkingkong.

Die fünfköpfige Band hat gerade das Album „She Sees Wolves“ mit ihrem ganz eigenen Indie-Sound veröffentlicht. Es sind aber auch altbekannte lokale Künstler dabei, aus denen längst bekannte Größen geworden sind. „Bei Leuten wie Larse und Ante Perry kann man kaum noch von Lokalkünstlern sprechen, auch wenn sie hier aus der Gegend kommen“, sagt Martin Juhls, Pressesprecher des Festivals.„Die holen auch woanders die Massen in die Clubs.“ Eine besondere Bedeutung hat in diesem Jahr das Land Polen. Anlässlich des Polen-NRW-Jahres 2011/12 präsentieren erfolgreiche polnische Künstler ihre Musik auf einer eigenen Bühne. Unter ihnen ist das Duo Paula & Karol. Die beiden sind mit englischsprachigem Folk und Rock in ihrer Heimat sehr erfolgreich und laut Veranstaltern besonders für Fans des Duos Boy interessant. Boy wurden im letzten Jahr mit ihrem Hit „Little Numbers“ deutschlandweit bekannt. Wer neben all der Musik auch Lust auf viel Text hat, dem bietet die Sounds & Poetry Bühne eine Alternative. Verschiedene Künstler präsentieren dort ihre Texte, gesungen, gerappt, als Poetry Slam oder als irgendwas dazwischen.

Am 28. Juli öffnet das Festival seine Tore im Westfalenpark. Sechs Bühnen und 14 Floors stehen bereit. Von 12 Uhr mittags bis 4 Uhr morgens wird getanzt und gefeiert. Karten gibt es im Vorverkauf für 27 Euro, an der Tageskasse kosten sie 32 Euro. Kinder unter sechs Jahren zahlen nichts, 7 bis 11-Jährige zahlen nur 3 Euro, für 12 bis 16-Jährige kostet der Spaß 14 Euro. Die Karte gilt als Nahverkehrsticket im gesamten VRR. Karten gibt es auch in unserem Service-Center, Westenhellweg 95-101.

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