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Nächste Runde im Kampf um Szene-Treff

Freizeitzentrum West

DORTMUND Der Streit um die Zukunft des Freizeitzentrum West (FZW) scheint wieder aufzuflammen.

von Von Daniel Müller

, 06.08.2010
Nächste Runde im Kampf um Szene-Treff

Das FZW an der Ritterstraße.

Nachdem der Rat der Stadt entschieden hatte, der Westfalenhalle den ersten Zuschlag zu ermöglichen, holte Michael Lohrmann, Herausgeber des Visions Magazins, zum verbalen Rundumschlag aus.

In einem Radio-Interview mit 91,2 kritisierte er den möglichen Einstieg der Westfalenhalle ins FZW. Es könne nicht sein, dass an einem Abend die Wildecker Herzbuben, am nächsten die Toten Hosen und danach Iron Maiden spiele. Das FZW brauche ein vernünftiges künstlerisches Konzept. Außerdem stellte Lohrmann in Frage, ob die Westfalenhalle überhaupt die Kontakte in der lokalen Szene besitzen würde. Rums. Deutliche Worte. Allerdings war Lohrmann selbst mit einer Bewerbung für das FZW gescheitert. Damit hätte seine Kritik aber nichts zu tun. Bei der Westfalenhalle gab man sich am gestrigen Donnerstag locker und entspannt und konterte: „Wir sollten alle mal den Ball flach halten. Noch ist nichts entschieden“, erklärte Hallensprecher Andreas Weber. 

Er bestätigte ein Treffen mit den Verantwortlichen der Stadt. Allerdings fehlen noch „belastbare“ Zahlen. Eine endgültige Entscheidung um die Zukunft des FZW wird nicht vor September erwartet. 

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