Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Neues Konzept für das Wasserschloss in Aplerbeck

Neuer Pächter im Haus Rodenberg

Die alten Mauern von Haus Rodenberg haben schon viele Dinge beherbergt. Neben der VHS auch einige Restaurant-Betreiber. Aber jetzt gibt es etwas Neues im Wasserschloss.

APLERBECK

, 11.04.2018
Neues Konzept für das Wasserschloss in Aplerbeck

Noch ist der Biergarten leer. Ab dem 1. Mai sollen hier wieder Tische und Stühle stehen und die Bürger das einmalige Ambiente genießen können. © Jörg Bauerfeld

Ein neues Konzept für ein altes Haus. Haben in den letzten Jahren mehrere Gastronomen verschiedenster Qualitäten versucht, das Restaurant und den Biergarten am Haus Rodenberg am Leben zu erhalten, gibt es jetzt was Neues. Gut, der Biergarten bleibt, aber hinter den historischen Mauern wird es bald Frühstück, Kaffee und Kuchen geben.

Heike Koch und Jörg Wiedelmann übernehmen den Gastrobereich plus Biergarten. Letzterer soll ab dem 1. Mai wieder den Gästen ein lauschiges Plätzchen bieten, die Eröffnung eines Cafés in dem zurzeit leer stehenden Gastronomiebereich des Wasserschlosses ist grob für Ende September geplant.

Nur kurze Zeit geschlossen

So hat die VHS, der Besitzer des historischen Gebäudes nur wenige Monate nach der Schließung des griechischen Restaurants einen neuen Pächter gefunden. „Wir haben jemanden gesucht, der die Aplerbecker Strukturen kennt“, sagt Dr. Roderich Grimm, kommissarischer Direktor der VHS. Der hatte es bisher wahrlich nicht einfach mit den Vorpächtern und hat daher das Gespräch mit der Politik vor Ort gesucht.

Herausgekommen ist dabei, dass es jemand sein sollte, der Aplerbeck kennt und der vielleicht einmal eine andere Idee hat, als ein Restaurant. Die, die sich jetzt der Aufgabe stellen, sind in Aplerbeck bekannt wie bunte Hunde – aus dem Café-Allegretto bei Schrader an der Köln-Berliner-Straße. Seit 2011 führt Heike Koch das kultige Café und nimmt gleich allen Kunden die Sorge. „Das Allegretto bleibt natürlich auch weiterhin geöffnet“, sagt Heike Koch, die sich auf eine Aufgabenteilung einstellen muss.

Das Angebot gleicht dem des Allegretto

Die aber wohlüberlegt ist. Da gab es zwar die eine oder andere schlaflose Nacht, wie Heike Koch zugibt, aber die Chance, in dem alten Wasserschloss etwas auf die Beine zu stellen, wollte sie sich nicht entgehen lassen. Das Angebot wird dem im Allegretto gleichen. Frühstück, Kaffee und Kuchen, selbst gemachtes Eis – alles aus dem Hause Schrader in der Dortmunder-City.

Aber macht man sich nicht selber Konkurrenz in Aplerbeck? „Ich glaube nicht“, sagt Heike Koch. „Ich denke, dass hier auch gut zwei Cafés überleben können“. Zumal die Räumlichkeiten im Allegretto auch überschaubar seien.

Foodtrucks im Biergarten 

Aber das Café kommt erst im September. In etwas über drei Wochen soll der Biergarten eröffnen. Um den wird sich in der Hauptsache Jörg Wiedelmann kümmern.  „Am 1. Mai ab 11 Uhr geht es los“, sagt Wiedelmann.

Für die Übergangszeit soll ein Bierwagen für die flüssige Nahrung sorgen, verschiedene Foodtrucks für die zu kauenden Leckereien zuständig sein. Es geht wieder los im Haus Rodenberg – Daumen drücken.

Nicht einmal ein Jahr gab es das griechische Restaurant, das zuletzt im Haus Rodenberg ansässig war. Dabei war die Kouzina Rodenberg im März 2017 noch mit viel Tamtam eröffnet worden. Auch das Castello Rodenberg zuvor gab es nicht viel länger. Nach knapp drei Jahren war Schluss.
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt