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Nordstadt: Polizei will Junkies vertreiben

DORTMUND Die Polizei hat der Drogenszene in der Nordstadt den Kampf angesagt: Nach massiven Beschwerden von Eltern gehen die Ordnungshüter jetzt verschärft gegen Junkies und Dealer vor. "Ziel ist, Bereiche, in denen Kindern besondere Gefahren drohen oder ihnen der Raum für freies Spielen genommen wurde, zu sichern", sagte ein Polizeisprecher.

von Von Andreas Wegener

, 26.08.2008
Nordstadt: Polizei will Junkies vertreiben

In der Schillerstraße kam es Mitte Juli zu einer blutigen Auseinandersetzung. Jetzt geht die Polizei verstärkt gehen die Drogenszene vor.

Schon im November vergangenen Jahres hatten Elternschaften der Nordstadtschulen Polizei und Ordnungsamt auf die desolate Situation aufmerksam gemacht. Die Beschwerde ("In der Nordstadt muss sich was tun!") kam an: Nach einer langen Vorbereitungsphase starteten die Behörden am 1. Juli eine dreimonate Initiative: Die Stadt widmete Grün- zu Spielflächen um, die Polizei versuchte, die Drogen- und Alkoholszene von diesen Orten zu vertreiben.Beamte erteilten 1500 Platzverweise Gut 9000 Extra-Stunden verbrachten Polizisten bislang an den "kriminogen Orten", kontrollierten fast 10.000 Personen, nahmen 87 fest, erteilten gut 1500 Platzverweise. Das zeigte schon Wirkung: "Die kontrollierten Störer scheinen schon genervt von den Maßnahmen und suchen andere Bereiche auf", so ein Polizeisprecher. Einsatzleiter Dieter Keil: "Damit soll eine dauerhafte Lösung für alle Bürger erzielt werden und sie Sicherheit und Lebensqualität für die Nordstadt-Kinder verbessert werden."

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