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Nordstadt-SPD fordert Rücktritt von Steitz

Reaktion auf Druckraum

Der unterbreitete Vorschlag von Ordnungsdezernent Wilhelm Steitz (Grüne), speziell für die Drogenabhängigen der Nordstadt vor Ort einen Druckraum einzurichten, stößt bei der SPD auf scharfe Ablehnung.

von Von Oliver Volmerich

, 31.08.2010
Nordstadt-SPD fordert Rücktritt von Steitz

Drogenszene am Schleswiger Platz.

Die Vorsitzende der Nordstadt-SPD Dr. Marita Hetmeier fordert sogar den Rücktritt des Dezernenten. Marita Hetmeier kritisiert in einer Presseerklärung u.a. die Zustände am Straßenstrich und am „Straßenarbeiter-Strich“ in der Nordstadt und die (von der SPD selbst beschlossene) Sexsteuer. Der „Ordnungs-Architekt“ Steitz baue „nur Ruinen“, moniert Hetmeier und hält dem Dezernenten vor: „Wer seine Arbeit nicht schafft, sortiert sie wenigstens: die Rechten nach Dorstfeld, Osteuropäer, die Alkoholabhängigen, Bandenkriminalität, die illegale Schwarzarbeit, die Prostitution sind in der Nordstadt gut aufgehoben.“

Die Drogenabhängigen kämen deshalb nicht ins Kreuzviertel, weil Steitz dort wohne, behauptet Hetmeier. (Anmerkung der Redaktion: Steitz wohnt in Mülheim/Ruhr). Statt Pseudoaktionen brauche die Ordnungspolitik den nötigen Verfolgungsdruck. „Die Nordstadt-SPD fordert, dass die Stadtspitze der Beschäftigung eines überforderten Ordnungsdezernenten, der die Interessen der Wohnbevölkerung verhöhnt und soziale Apartheid fördert, bald ein Ende bereitet“, laut das Fazit Hetmeiers. 

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