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Opfer von Messerstecherei soll Angeklagten bedroht haben

Prozess

Aufregung im Prozess um eine blutige Messerstecherei am Borsigplatz: Während einer Verhandlungspause soll es am Montag zu Tumulten und Bedrohungen unter den Zuschauern gekommen sein. Das Opfer der Messerattacke soll zudem den Hauptangeklagten massiv bedroht haben.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 25.06.2012

Der Prozess wird ohnehin schon von einer Vielzahl von Wachtmeistern gesichert. Bei einem heftigen Streit unter verfeindeten türkischen Gruppen wurde ein 20-jähriger Mann im vergangenen Oktober lebensgefährlich verletzt.

Am Montag soll das Opfer, das den Prozess als Nebenkläger verfolgt, während einer kurzen Unterbrechung über den Hauptangeklagten gesagt haben: „Wenn er aus dem Gefängnis kommt, wartet schon eine 9-Millimeter-Patrone auf ihn.“ Auf Nachfrage der Richter bestritt der Zeuge später jedoch diese Aussage.

Fakt ist: Der 20-Jährige hatte großes Glück, dass er die Messerattacke überhaupt überlebt hat. Auf die Frage, ob der Mann bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus in Lebensgefahr geschwebt habe, antwortete der behandelnde Arzt gestern: „Ja, ganz klar.“ Ohne Notoperation wäre er in kürzester Zeit verblutet. 

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