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„Panzerknacker“ halten Polizei in Atem

DORTMUND Mehrere Banden von „Panzerknackern“ halten die Polizei in Atem: Seit etlichen Wochen steigen die Ganoven in Geschäfts- und Praxisräume in der City ein – und machen dabei reiche Beute.

von Von Andreas Wegener

, 17.08.2008
„Panzerknacker“ halten Polizei in Atem

Die Polizei sicherte schon eine Menge Spuren.

„Der Gesamtschaden beläuft sich inzwischen auf rund 50 000 Euro“, bestätigt Polizeisprecher Manfred Radecke.  Vom 5. Juni bis zum 5. August registrierten die Beamten schon 48 Einbrüche innerhalb des Walls; im Vergleichszeitraum im vergangenen Jahr wurden nur 21 Taten angezeigt. „Aufgrund der unterschiedlichen Vorgehensweisen gehen wir davon aus, dass es sich um mehrere Tätergruppen handelt“, so Radecke. Etwa jedes dritte Mal seien es Arztpraxen, die die Verbrecher durchstöbern.Zivilstreife erwischte drei Verdächtige auf frischer Tat   Die Kriminalpolizei versuche derzeit mit Hochdruck, die Einbrecher zu erwischen. Wie – das wollte Radecke aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht verraten. Vielleicht haben die Fahnder auch schon einen Erfolg verbucht: Ende Juli erwischte eine Zivilstreife drei Verdächtige auf frischer Tat, als sie die Tür eines Geschäftes an der Moritzstraße einschlugen. Nach einer kurzen Verfolgung klickten die Handschellen. Im Fluchtwagen fanden die Polizisten Werkzeug von Profieinbrechern. „Alle drei sind wegen Eigentumsdelikten bereits bekannt. In ihren Verhören haben sie aber geschwiegen“, verrät der Polizeisprecher. Täter schlagen meist in den Nachstunden zu Wie das verhaftete Trio schlagen die Täter meist in den Nachtstunden zu, brechen Hintertüren auf, durchsuchen Büros und Arztpraxen nach Bargeld. Die Banden haben sich auf Tresore, Kassen und Geldkassetten spezialisiert, eine Flex gehört offenbar zu ihrem Standart-Werkzeug. „Andere Wertgegenstände wie Laptops oder Monitore lassen die Unbekannten dagegen stehen“, berichtet Radecke. Die Polizei bittet Ladeninhaber und Ärzte deshalb dringend, derzeit keine größeren Bargeldbestände in den Geschäften zu deponieren. Verdächtige Beobachtungen sollten sofort per Notruf gemeldet werden. 

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