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Piraten halten ihre Listenplätze geheim

Skurrile Kandidatenpräsentation

Es ist noch gar nicht klar, ob die Piratenpartei bei der Wiederholungswahl in Dortmund antreten darf. Vorsorglich haben die Piraten trotzdem ihre Kandidaten aufgestellt. Skurril: Die Plätze auf der Reserveliste werden dem Wähler verschwiegen, die Kandidaten nur alphabetisch präsentiert.

DORTMUND

von Ruhr Nachrichten

, 11.06.2012
Piraten halten ihre Listenplätze geheim

Der Kreisvorsitzende der Dortmunder Piraten: Christian Gebel.

Voraussetzung ist, dass sie zu der Wiederholungswahl überhaupt zugelassen werden, da sie bei der ursprünglichen Wahl in Dortmund nicht angetreten waren. „Wenn wir zugelassen werden, stehen wir überall auf dem Wahlzettel, es gibt keine weißen Flecken auf der Dortmund-Karte“, freut sich Kreisvorsitzender Christian Gebel.  Die Piraten haben für alle 41 Kommunalwahlkreise Direktkandidaten gewählt. Es gibt aber auch eine Liste: Je nach Höhe des Wahlerfolgs werden Mirko Glotz, Dieter Klein, Darius Merkel, Niko Michaelis, Andrea und Stan Pieczka, Dirk Pullem, Nadja Reigl, John Martin Ungar und Marc Wehberg die Piraten im Rat vertreten. Weitere könnten nachrücken. Die Besonderheit: Die Kandidaten werden alphabetisch sortiert und nicht nach ihrem Listenplatz präsentiert.„Unsere Denk- und Arbeitsweise ist nicht hierarchisch geprägt, sondern durch das Miteinander“, begründet Christian Nissen das Vorgehen. Antreten wollen die Piraten auch für die elf neu zu wählenden Bezirksvertretungen.

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