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Polizei kontrollierte Raser und illegale Tuner - 20-Jähriger mit 130 km/h zu viel erwischt

Raser und Tuner

Mit einer Schwerpunktkontrolle ging die Polizei in der Nacht von Freitag auf Sonntag gegen Raser und Tuner vor. Dabei vielen vor allem drei junge Fahrer auf. Die Bilanz einer rasanten Nacht.

Dortmund

26.08.2018

Insgesamt kontrollierten Polizeibeamte in der Nacht von Freitag aus Samstag 146 Personen und 116 Fahrzeuge. Außerdem verhängten sie gut 100 Verwarnungsgelder und stellten über 40 Anzeigen aus.

Einige der kontrollierten Fahrer fielen mit unerlaubten Extras an ihren Autos auf. So waren ihre Fahrzeuge beispielsweise tiefergelegt oder mit zu lauten Auspuffen und zu breiten Reifen ausgestattet. Vier Fahrzeuge zog die Polizei ganz aus dem Verkehr. Sie waren nicht verkehrssicher und durften deshalb nicht weiter fahren.

Und auch mit der Geschwindigkeit nahmen es 85 Verkehrsteilnehmer zumindest in dieser Nacht nicht so genau. Das Resultat waren 14 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten und 71 Verwarnungsgelder. Zehn der Kontrollierten müssen außerdem mit einem Fahrverbot rechnen, weil sie die erlaubte Geschwindigkeit deutlich überschritten.

20-Jähriger fährt 130 km/h zu schnell

Auf die Spitze trieben es dabei drei Fahranfänger. Ein 20-jähriger aus Herdecke wurde mit seinem Porsche mit 230 km/h bei erlaubten 100 km/h auf der B 54 erwischt. Ein 19-jähriger Motorradfahrer aus Nordkirchen war mit seiner Yamaha auf der Ruhrallee mit 135 km/h unterwegs. Erlaubt sind dort 50 km/h.

Ein 21-jähriger Dortmunder brachte es mit seinem Audi bei erlaubten 50 km/h auf der Märkischen Straße auf 105 km/h und fuhr über eine rote Ampel. Dabei war seine Probezeit erst vor kurzem verlängert worden.

Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen auf deutschen Straßen. Aber auch Veränderungen oder Manipulationen am Fahrwerk würden eine erhebliche Gefahr darstellen und könnten zu schweren Unfällen führen, sagt die Polizei. Deshalb werde es auch in Zukunft entsprechende Kontrollen geben.

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