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Primark wächst um weitere 600 Quadratmeter

In der Thier-Galerie

Der Primark in der Thier-Galerie ist der größte Anziehungspunkt des Einkaufszentrums. Schon jetzt ist der irische Textildiscounter das größte Geschäft des Centers. Nun wächst er noch weiter: Primark hat 600 weitere Quadratmeter angemietet. Und das soll nicht die einzige Veränderung in der Thier-Galerie sein.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 22.10.2013
Primark wächst um weitere 600 Quadratmeter

Der Textildiscounter Primark ist Ankermieter der Thier-Galerie - und wird noch größer.

Bei einem Tüten-Test in der City gäbe es einen klaren Sieger: Primark. Die großen braunen Papiertaschen gehören seit dem 15. September 2011, dem Eröffnungstag der Thier-Galerie, zum Stadtbild. Das Geschäft läuft für den irischen Textildiscounter mit 258 Filialen in Europa so gut, dass er zusätzliche 600 Quadratmeter in dem Einkaufscenter angemietet hat, Fläche, auf der zuvor ein Sportstudio wenig erfolgreich agiert hatte.

Primark ist schon jetzt unter den 160 Geschäften der Thier-Galerie mit Abstand das größte: Auf 4830 Quadratmetern bieten die Iren zu Superschnäppchenpreise Mode für die ganze Familie.„Primark ist unser wichtigster Mieter und Frequenzbringer“, sagt Centermanagerin Heike Marzen. 11,5 Millionen Besucher strömten im vergangenen Jahr in die Thier-Galerie, Tendenz leicht steigend.

Primark habe sich klar gegen den Onlinehandel positioniert, freut sich die 37-Jährige. In diesen Zeiten sei es wichtig, „einen Mieter zu haben, der sich zur Fläche bekennt.“ Sicherlich werde vor allem ein sehr junges Publikum von Primark angesprochen, aber es gebe auch den „Aldi-Effekt“. Ältere Kunden kauften bei Primark bestimmte preiswerte Produkte, in anderen Geschäften der Thier-Galerie dann Höherpreisiges.

Auf längere Sicht ist es Marzens Ziel, die Thier-Galerie stärker als bisher zur Anlaufstelle auch für älteres Publikum zu machen. Dass das Niveau der Thier-Galerie durch Primark heruntergezogen wird, die Gefahr sieht Marzen überhaupt nicht – wie übrigens auch City-Ring-Vorsitzender Axel Schroeder oder IHK-Geschäftsführer Ulf Wollrath.

Sicherlich sei es schade, wenn ein hochwertiger Anbieter wie René Lezard die Thier-Galerie verlasse, aber es gebe immer Konzepte, die nicht angenommen würden. Mit Diesel sei auf der Lezard-Fläche ein durchaus höherwertiger Anbieter eingezogen. „Es wird sich noch einiges tun, das ist in einem neuen Shoppingcenter ganz normal“, prophezeit Marzen. Bewegung im Center sei immer auch eine Chance für neue Konzepte. Der Food-Lounge mit dem Charme einer Kantine will Marzen mehr Verweilqualität und Atmosphäre bescheren.

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