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Pyrogames lockten Fans professioneller Feuerwerke

Rennbahn Wambel

DORTMUND Silvester mitten im Sommer, geht das? Am Samstagabend auf der Rennbahn in Wambel schien es zumindest so. Mehrere hundert Zuschauer kamen an den Rundkurs, nicht um Vierbeinern, sondern professionellen Feuerwerkern bei der Arbeit zuzuschauen.

von Von Ralf Michalak

, 08.08.2010
Pyrogames lockten Fans professioneller Feuerwerke

Viele der Besucher machten es sich auf der Wiese gemütlich und beobachteten das Feuerwerk.

Auch wenn die Eintrittspreise zwischen zwölf und 24 Euro nicht im Schnäppchenbereich liegen, ist das Geld für Liebhaber fulminanter Höhenfeuerwerkskunst relativ gut angelegt. „Wir finden Feuerwerke sehr schön. Und bei dem schönen Abend haben wir einen kleinen Ausflug hierher gemacht und wollen uns etwas verzaubern lassen“, verraten Anja und Thomas Lengsfeld.

Pünktlich mit Beginn der Nacht startet das Spektakel zwischen Rennbahn-Tribüne und Golfplatz (der inmitten der Rennstrecke liegt). Während aus den Boxen Hits von Abba bis Queen dröhnen, ballern nacheinander die vier Teams, die um den Tagessieg kämpfen, alles in den Nachthimmel, was die Sprengkiste hergibt. Die Explosionen wummern im Magen, der Sternenzauber erleuchtet die Zuschauermassen, und über den Golfplatz ziehen dichte Pulverschwaden. „Silvester mitten im Sommer; das habe ich auch noch nicht oft gehabt“, kommentiert jemand aus den dunklen Zuschauerreihen. Andere nicken und prosten sich zu. Denn die Pyrogames bieten neben Feuerwerkskunst auch ein buntes Rahmenprogramm. Mit Live-Musik auf der Bühne, Moderation und vielen Imbiss- und Getränke-Ständen auf dem Gelände, die bis zum Anbruch der Dunkelheit gut gefüllt sind. Dass sie nicht nur zuschauen, sondern auch bewerten sollen, interessiert dabei nicht alle Gäste. „Ich weiß, dass wir hier eine Stimme abgeben können per Telefonvoting. Lass mal, ich schau mir das lieber nur an. Sollen andere das bewerten“, lacht André Möller. Das Silvesterfeuerwerk wird schließlich auch nicht bewertet, sondern einfach nur genossen.

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