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Räuber schlagen nach Festnahme ein zweites Mal zu

Überfälle in der Nordstadt

Diese Räuber konnten es nicht lassen: Nach einem Raubüberfall an der Priorstraße hat die Polizei am Samstagmorgen fünf Tatverdächtige festgenommen, verhört - und wenige Stunden später zwei von ihnen wieder festnehmen müssen. Denn direkt nach der Entlassung überfielen sie das nächste Opfer.

DORTMUND

, 11.11.2014
Räuber schlagen nach Festnahme ein zweites Mal zu

Die Priorstraße in der Nordstadt an der Kreuzung Zimmerstraße.

Zivilfahnder beobachteten am frühen Samstag (8. November) gegen 1.55 Uhr, wie ein 22-jähriger Dortmunder auf der Priorstraße von acht bis neun Männern umringt wurde. Mit der Faust schlug ihm einer der Männer unvermittelt ins Gesicht, der 22-Jährige ging zu Boden. Die Beamten konnten sehen, wie sich der Schläger zu seinem Opfer herunterbeugte und flüchtete. Ein weiterer Tatverdächtiger zog etwas aus der Jacke des am Boden liegenden Dortmunder, dann rannte die Gruppe in Richtung Zimmerstraße. Die Zivilbeamten forderten Unterstützung an und nahmen die Verfolgung auf.Fünf Verdächtige festgenommen

Gemeinsam konnten die Streifenteams fünf Tatverdächtige zwischen 17 und 29 Jahren an der Zimmerstraße und der Münsterstraße festnehmen. Der 29-Jährige mutmaßliche Schläger versuchte noch, mehrere Geldscheine aus seiner Hosentasche auf den Bürgersteig fallen zu lassen, ein 21-jähriger Tatverdächtiger hatte das Handy des Opfers bei sich. Unter einem parkenden Auto, an dem die Gruppe auf ihrer Flucht vorbeigerannt war, fanden die Beamten außerdem das Portemonnaie des Geschädigten. Alle fünf Tatverdächtigen mussten nach der Vernehmung mussten die Verdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt werden.Erneuter Überfall Von der Festnahme war die Bande offensichtlich so unbeeindruckt, dass sie wenig später erneut zuschlug: Gegen 5 Uhr nahmen Beamte nach einem Raubüberfall einen 17 und einen 18 Jahre alten Tatverdächtigen fest - die beiden Räuber aus Dortmund waren auch bei dem ersten Raub dabei gewesen. Ein Sprecher der Polizei Dortmund sagte dazu am Dienstag: "Wenn keine Verdunkelungs- oder Fluchtgefahr besteht, werden die Verdächtigen nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen." Andernfalls könne Untersuchungshaft angeordnet werden.Zehn Euro und ein Handy Das zweite Opfer, ein 21-Jähriger aus Dortmund, schilderte den Tathergang so: Die beiden Männer hatten ihn auf der Oestermärsch angesprochen, kurz darauf griff ihm einer der beiden an den Hals und drückte ihn an eine Hauswand. Sein Komplize stahl das Handy, zehn Euro und Zigaretten aus der Tasche des 21-Jährigen, das Duo flüchtete in die Heroldwiesen. Hier konnte es wenig später von einem Streifenwagen gestellt werden. Der 17-Jährige versuchte noch zu flüchten, schlug und trat bei seiner Festnahme um sich. Das Handy lag unter einem Auto, den Rest der Beute trug der 18-Jährige bei sich. Er leistete keinen Widerstand. Ein Haftrichter schickte beide Tatverdächtigen nach der Festnahme in eine Jugendarrestanstalt.

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