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Rapper "Der Wolf" ist auf der Flucht durch Dortmund

Video zu "Ne, is klar"

Er lässt sich im Piano wegzaubern, rast im Oldtimer durch die Innenstadt, mogelt sich durch die Passkontrolle am Dortmunder Flughafen: "Der Wolf", Urgestein der Dortmunder Hip-Hop-Szene, hat ein launiges Flucht-Video zu seiner Single "Ne, is klar" gedreht. In den Hauptrollen: seine Heimatstadt - und zwei prominente Mit-Dortmunder.

DORTMUND

, 04.08.2017

 

Nachdem er Ende der 90er Jahre mit "Oh shit, Frau Schmidt" und "Gibt's doch gar nicht" zwei veritable Spaßrap-Hits hatte, war der Dortmunder Rapper Jens Albert, besser bekannt als "Der Wolf", schnell wieder von der nationalen Musikbühne verschwunden. In den Folgejahren arbeitete er vor allem als DJ. 2016 gab der heute 43-Jährige mit dem Album "Turbo Funk" sein Comeback, konnte aber nicht an die frühen Erfolge anknüpfen.

Zur Single-Auskopplung "Ne, is klar" erschien nun am Donnerstag ein Video, von dem Albert bei Facebook stolz schreibt, es sei "die aufwendigste, koolste Video-Produktion meiner bisherigen Musik-Karriere".

Bisley als Bösewicht, Hofmann als Fluchtfahrer

Die Story des Videoclips ist dabei eher vernachlässigbar: "Der Wolf" hat einen mysteriösen Koffer, den ihm zwei zwielichtige Typen abnehmen wollen. Da hat der Wolf naturgemäß was gegen. Also lässt er sich auf der Bühne des Musiktheaters Piano in Lütgendortmund von einem Zauberer weghexen. Da schauen die Bösewichte - einer wird gespielt vom Dortmunder Autor Sascha Bisley - dumm aus der Wäsche.

Draußen wartet schon der nächste Dortmunder Promi auf den Wolf: Auto-Tuner Sidney Hofmann, der an der Seite von Jean Pierre Kraemer durch die TV-Serie "Die PS-Profis" eine gewisse Bekanntheit erlangt hat, gibt den Fluchthelfer. In einem abenteuerlich verrosteten Oldtimer-Pick-Up geht es in rasanter Fahrt am Hafen und am Dortmunder U vorbei bis zum Flughafen in Wickede.

Dort springen die beiden über ein paar Absperrungen und landen schließlich auf dem Rollfeld, über dass sie mit einem getunten Porsche zum bereitstehenden Privatflieger in einem nahen Hangar brettern. Schnell noch ein Schluck aus einer auf einem Silbertablett gereichten Bergmann-Bierflasche (sehr "dezentes" lokales Product-Placement) - und der Wolf ist weg.

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