Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Raub-Prozess - Taxifahrer erkennt Angeklagten wieder

Landgericht Dortmund

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Serienräuber Rouven M. (33) haben am Freitag vor dem Landgericht Dortmund zahlreiche Raubopfer ausgesagt.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 20.08.2010

Ein Taxifahrer erkannte den weiter schweigenden Angeklagten dabei „zu hundert Prozent“ als Täter wieder. Rouven M. hatte vor rund fünf Monaten für Aufsehen gesorgt, als er nach seiner Festnahme während einer Röntgenuntersuchung aus dem Klinikum geflüchtet war. Von besonderen Sicherheitsvorkehrungen, die das Gericht noch am ersten Verhandlungstag angeordnet hatte, ist inzwischen aber nichts mehr zu merken. Die Aussagen seiner mutmaßlichen Opfer nahm der 33-Jährige am Freitag scheinbar völlig ungerührt zur Kenntnis. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, eine Sonnenstudio-Aufsicht, zwei Taxifahrer, eine Verkäuferin und eine Spielhallen-Angestellte überfallen und beraubt zu haben. Neben einer Haftstrafe strebt die Staatsanwaltschaft für Rouven M. auch die Verhängung der Sicherungsverwahrung an. Der Dortmunder ist bereits vielfach einschlägig vorbestraft. Anders als der Taxifahrer wollten sich andere Zeugen bei der Wiedererkennung des Angeklagten nicht sicher festlegen.   Eine 21-jährige Verkäuferin sagte: „Zu 70 Prozent ist er der Täter.“ Eine 53-jährige Spielhallen-Aufsicht wollte nicht einmal so weit gehen. Fakt ist: Alle Opfer leiden bis heute unter den Folgen der Überfälle. Sie haben Angstzustände und Schlafstörungen.

Lesen Sie jetzt