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Reinoldi-Fassade wird weiter saniert

Nächster Bauabschnitt startet

Vermutlich schon vor dem Jahr 1261 blickte die Reinoldikirche auf die Dächer der Stadt Dortmund. Der Zahn der Zeit hat an ihr genagt, die fast 800 Jahre alte Kirche bröckelt und ist in nahezu allen Teilen sanierungsbedürftig.

DORTMUND

von Von Jonas Müller-Töwe

, 30.08.2010

 Für die Finanzierung sammelt die Initiative „Rettet Reinoldi“ seit Jahren Spenden und konnte so schon den Turm der Stadtkirche restaurieren. Nun steht die nördliche Fassade des Kirchenschiffs auf der Agenda der Sanierer. Der Bauabschnitt soll nach den Sommerferien beginnen. 

Die südliche Fassade folgt erst im kommenden Jahr, um den Ablauf des Weihnachtsmarkts nicht zu beeinträchtigen, sagt Pfarrer Ulrich Dröge. Ursprünglich für Anfang des Jahres 2010 geplant, hatte sich die Finanzierung des Projektteils verzögert. Nun werden die Arbeiter das Mauerwerk stabilisieren, sichern und die vorgeblendeten Steinplatten durch Steinquader ersetzen.   Das Mauerwerk wird neu verfugt und verputzt. Auch die Fenster erhalten eine neue Schutzverglasung. Die Sanierung des Kirchenschiffs, die etwa 600.000 Euro kostet, fördern Bund und Land. Der Rest wird durch Spenden finanziert. Die Sanierung der Fenster – sie müssen nicht nur ein neues Schutzglas erhalten, sondern auch fachgerecht gereinigt werden – wird rund 280 000 Euro kosten. Die Reinoldigilde stellt dafür insgesamt 70.000 Euro bereit. 

Die Sparkasse fördert den Erhalt des mittelalterlichen Fensters mit Kirchenväter-Motiv. Ursprünglich hatten die Planer allerdings gehofft, diese Maßnahmen schon bis Mitte 2010 abschließen zu können. Den Sanierungsmaßnahmen an Schiff und Fenstern soll die Instandsetzung des Chor-Mauerwerks und des Dachs folgen.

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