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Rostock-Fans lösen Großeinsatz aus

Hauptbahnhof Dortmund

Rund 150 Rostocker Problemfans haben am Samstag einen Großeinsatz im Dortmunder Hauptbahnhof ausgelöst. Die Anhänger sorgten zudem für erhebliche Verspätungen im Zugverkehr.

DORTMUND

24.10.2016

Wie die Bundespolizei am Montag in einer Pressemitteilung schreibt, spielte sich der Einsatz bereits am Samstagabend am Dortmunder Hauptbahnhof ab. Nach dem Drittligaspiel zwischen Duisburg und Rostock nutzen etwa 150 Anhänger der Rostocker den Regionalzug nach Dortmund. 

Weil sich bereits auf der Fahrt nach Dortmund Hinweise verdichteten, dass die Rostocker Fernverkehrszüge ohne erforderlichen Fahrschein nutzen wollten, wurde die Dortmunder Bundespolizei alarmiert, es wurden Einsatzkräfte aus dem gesamten Ruhrgebiet zusammengezogen. Zusätzlich unterstützen Beamte der Dortmunder Polizei.

Nachdem der Zug gegen 19.40 Uhr den Dortmunder Hauptbahnhof erreichte, verließen die hoch aggressiven Problemfans geschlossen den Zug, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei. Durch die anwesenden Einsatzkräfte konnte das Verlassen des Bahnsteigs und die Nutzung von Fernverkehrszügen verhindert werden.

Rund 30 Rostocker, welche über einen Fahrausweis für einen schnelleren Zug in Richtung Norddeutschland besaßen, durften den Bahnsteig verlassen und diesen nutzen.

Die restlichen Problemfans wurden auf dem Bahnsteig gehalten und konnten nach mehreren Lautsprecherdurchsagen dazu bewogen werden, den vorgesehenen Zug in Richtung Minden zu nutzen. Hierbei wurden sie durch die Bundespolizei begleitet. Durch das Verhalten der Fans kam es von 19.40 bis 20.45 Uhr zu erheblichen Einschränkungen im Dortmunder Hauptbahnhof. 

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