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Schätze in der Nordstadt

05.12.2007

Da musste selbst die Kulturausschuss-Vorsitzende staunen. "Ich wohne 20 Jahre in der Nordstadt, aber ich habe heute Dinge gesehen, die ich noch gar nicht kannte", stellte Bürgermeisterin und Nordstadt-Ratsvertreterin Birgit Jörder nach dem Kultur-Rundgang der Nordstadt-SPD durch das Hafen-Viertel fest.

Dass die Innenstadt-Nord viele kulturelle Schätze und Überraschungen zu bieten hat, war denn auch eine wichtige Erkenntnis der zweistündigen Tour, die von Atelierhäusern an der Westerbleichstraße über architektonische Schätze und das Roto-Theater bis zum Künstlerhaus am Sunderweg führte.

Ein Grund mehr, die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Nordstadt voran zu treiben, fand die SPD-Stadtbezirksvorsitzende Dr. Marita Hetmeier. Schon jetzt gibt es zwischen Bahnhof und Fredenbaum mehr als 70 Kulturorte, erfuhren die Sozialdemokraten von Führerin Annette Kritzler, die als Gründerin der Borsigplatz-Verführungen selbst ein Stück Kreativwirtschaft repräsentiert. "Nirgendwo gibt es eine solche Dichte und Internationalität wie hier, machte Hetmeier die Kultur als eine der besonderen Stärken der Nordstadt aus. Wünschenswert sei aber eine höhere Wertschätzung - außerhalb wie innerhalb des Stadtbezirks. Ebenfalls auf dem Wunschzettel der Politiker: mehr kulturelle Veranstaltungen etwa in Cafés und ein Brückenschlag zum geplanten Kreativwirtschaftszentrum unter dem benachbarten "Dortmunder U". Denn die Kulturschaffenden sind inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Oli

Einblicke in die Kunstszene des Hafenquartiers bietet Annette Kritzler auch bei einer öffentlichen Führung am Sonntag (9. 12.). Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Westerbleichstraße 55. Kosten: 9 Euro pro Person. Anmeldungen unter Tel. 98 18 860 oder 0177 / 91 11 189.

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