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Schlager-Festival am Wochenende

Revierpark Wischlingen

Frank Klinger ist ein Mann der Tat: Seit Samstag schuftet er mit seinem Team, um den Revierpark Wischlingen in eine Schlager-Oase zu verwandeln.

DORTMUND

von Von Daniel Müller

, 25.08.2010
Schlager-Festival am Wochenende

Jürgen Drews wirbt für "Ein Festival der Liebe".

Klotzen statt kleckern: Die Zahlen rund um das dreitägige „Ein Festival der Liebe“ (27. 8. bis 29. 9.) sind gewaltig. Fünf Kilometer Kabel, 100 WC-Häuschen und eine Bühne: 16 Meter breit, acht Meter hoch. „Wir wollen zur Premiere nichts dem Zufall überlassen“, erklärt Klinger. Auch auf die aktuelle Diskussion über die Sicherheit bei Großveranstaltungen haben die Organisatoren reagiert. Die Veranstaltungsfläche wurde kurzerhand verdoppelt. Auf 95.000 Quadratmetern können sich die Anhänger des Schlagers nun austoben.

„Nach der Loveparade-Tragödie sind alle sensibilisiert. Wir wollen mit dieser Maßnahme ein deutliches Zeichen setzten“, so Park-Chef Bernd Kruse. Allerdings sei das Schlager-Festival nicht mit dem Techno-Spektakel vergleichbar. Der Veranstalter rechnet in der Spitze maximal mit 12.000 Besuchern. Derweil vertraut Klinger auf ein eingespieltes Team. Denn seit Jahren veranstaltet er den Hamburger Schlagermove. In diesem Jahr feierten 600.000 in der Hansestadt. Inhaltlich möchte er das Festival der Liebe aber deutlich vom Hamburger Modell abgrenzen. „Wir wollen etwas komplett Neues schaffen.“ So wird es im „Herzen des Parks“ eine Hauptbühne geben. Um diese Spielstätte herum gibt es mehrere Partyzelte. Bei der Künstler-Auswahl hat Klinger die Schlager-Elite (u.a. Olaf Henning, Jürgen Drews) verpflichtet.

Ein wenig stolz ist er auf seinen letzten Coup: Helene Fischer. „Sie alleine füllt komplette Hallen. Wir sind sehr froh, dass wir sie haben.“ Bis zum Festival-Auftakt am Freitag rollen nun täglich die Lastwagen mit weiterem Equipment an. Klinger überwacht alles höchstpersönlich. So hat er sich auch nicht im Hotel einquartiert, sondern wohnt im Camping-Wagen am Festival-Gelände. „Ich muss einfach nah dran sein“, sagt der Mann der Tat.

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